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jetzt, und faſt keine einzige Partie des Gemäldes wird hier vermißt..
Erſtlich haben wir ein roth angeſtrichenes Häus⸗ chen mit ſpiegelblanken Fenſterſcheiben, und an die eine Scheibe lehnt ſich gemächlich ein großer Epheu mit herabfallenden Stengeln, welchengleichſam ein Hals⸗ band abgeben zu der antiken ſchwarzen Katze, die ihr kleines abgeſtumpftes Geſicht an der andern Scheibe ruhen läßt, deren ſonnenwarmes Glas für die Katze beinahe eben daſſelbe iſt, was das Winterfeuer im Ofen für den Greis. 3
Drinnen in der Hütte treffen wir auch„den alten Großvater“ nebſt einer jungen Schwiegertochter und einige Kinder... Doch davon ſpäterhin.
Von dem Ufer, wo ein paar Fiſcherboote im Schilfe ſchaukelten, und wo die Kinder ihre Häuſer zu bauen und ihre Rindenkähne ſegeln zu laſſen pflegten, erſtreckte ſich ein ſchöner weißer Sandhügel nach dem Hauſe hinauf. Auf der entgegengeſetzten Seite deſſelben nahm
das Grün ſeinen Anfang: hier begann das Thal ſein
ſanfteres Licht und ſeine ſanfteren Schatten auszubrei⸗ ten; hier wechſelten mit einander Hügel und Kartoffel⸗ land, kleine Wieſen und Aecker; hier pingelte die Schelle des„Goldſternes“(der Kuh), freundlich compagnirt von den bekannten Melodien des Lammes von dem ernſteren Signale des Hundes, wenn er die Kuh, das Lamm und ein paar ſilberweiße Ziegen, welche ſpielend über alle Marken hinfuhren, zuſammentrieb.
Gluͤcklicherweiſe erſtreckte ſich der Umfang der Mar⸗
ken nicht weiter, als daß Karo ſeine Heerde überſehen
und in Schranken halten konnte.
Ganz unten im Thale, im Schatten einiger Laub⸗ bäume und eines kleinen Felſens, entſprang eine Quelle mit kryſtallklarem Waſſer, und zu dieſer Quelle kam an jedem Abende ein junges Mädchen,„unſchuldig und fromm wie das Thal und ihre Mutter, welche ſie erzogen hat.“
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