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Die Erkerstübchen : eine Erzählung : vier Theile / von Emilie Flygare-Carlén
Entstehung
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Ein halbes Jahr zu früh, Onkel Pellander, ver⸗ ſetzte William.Aber wenn der Onkel bei ſeiner un⸗ ſterblichen Advokatenehre ſtill ſchweigen will, ſo lade ich den Onkel ſeiner Zeit zur Hochzeit ein, und ich verſpreche und ſchwöre hier in Gegenwart meiner an⸗ gebeteten Braut, daß der Onkel an dieſem Tage ein ganzes Dutzend Flaſchen vom feinſten Rhum, ächte Brüder jener großen Rhumflaſche, die bei unſerer Ex⸗ pedilon nach Säfö verunglückte, zum Geſchenke haben 0.

Ach, Bruder Jansſon, Bruder Jansſon und Sie, kleine gnädige Frau, die jetzt recht und ſchlecht Frau Jansſon wird, wobei ich ſag' es meiner Pflicht gemäß frei heraus die gnädige Frau nichts verliert; ſo lange noch ein Tropfen in dem Fläſchchen iſt, werde ich jeden Tag auf das Wohl der Herr⸗ ſchaften trinken.

Aber, beſter Herr Pellander, ſagte Marie Luiſe,vergeſſen Sie nur nicht, daß ſie auf Ehre und doch ich weiß, daß Herr Pellander zuverläßig iſt.

O Madame, Madamel kleines gnädiges Frau⸗ chen! Frau Jansſon Frau Ingenieurin, wollte ich eigentlich ſagen ich habe immer meiner Pflicht ge⸗ mäß zu ſchweigen gewußt! Doch ich bin nicht ſo ganz ohne Geſchäft hieher gekommen. Eine gewiſſe Sache, ein Artikel oder ein Stück, wie es die gnädige Frau zu nennen beliebt, iſt zum zweiten Mal in meinen Beſitz gekommen; auf welche Weiſe, braucht hier nicht auseinandergeſetzt zu werden. Ich hatte die Abſicht, die Sache Bruder Jansſon zum Kauf anzubieten, da ich aber die Aktien auf dieſe ſehr hübſche Weiſe ſtehen ſehe, ſo fällt es mir ein, daß ich den kleinen Brief da, die gnädige Frau weiß ſchon ja, ja, ſehen Sie mich nur an, ſo viel Ihnen beliebt, gnädige Frau es iſt mein voller Ernſt, dieſes Kleinod der Braut mei⸗ nes lieben Bruders und Freundes zum wirklichen Prä⸗