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ſent zu machen, und ich behalte mir dafür nur vor, als ein Freund dieſes achtungswerthen Paares und dieſes Hauſes angeſehen zu werden.“
Zu Williams und Mariens großer Verwunderung zog Pellander die während von Walldens Krankheit zum letzten Mal verpfändete goldene Doſe heraus, jenes theure Andenken, an das ſich für Marie Luiſe ſo viele Erinnerungen knüpften, und übergab es der gnädigen Frau zu eigenen Händen.
„Wie, ums Himmels willen!“ rief William,„meine arme Marie Luiſe, hat dieſer Freund wieder—“
„O ſtille, ſtille!“ bat ſie erröthend,„aber Herr Pellander, das geht unmöglich an.“
„O gehorſamer Diener, gehorſamer Diener! Ich habe manches gute Geſchäft mit der gnädigen Frau gehabt und dann thue ich es auch aus Freundſchaft für Bruder Jansſon, meinen lieben Freund, der, wie die gnädige Frau vermuthlich ſchon weiß, das erſte Mal der eigentliche Geber der Doſe war, obſchon der Spitz⸗ bube mich den Brief ſchreiben ließ, für den die gnädige Frau ſo ſchön dankten!“
Der Blick, den Marie Luiſe mit William wechſelte, überzeugte ihn, daß dieſe Nachricht keine Neuigkeit für ſie war, und fröhlich ſagte:„Es geſchehe, wie Onkel Pellander will! Aber ich bitte den Onkel, überzeugt zu ſein, daß ich meiner künftigen Frau nie erlaubt haben würde, ein ſo koſtbares Geſchenk anzunehmen, wenn ich mich nicht erſtens für glücklich geſchätzt hätte, dem Onkel dadurch meine dankbare Hochachtung für die vielen freundlichen Vorſorgen darbringen zu können, die meine Marie Luiſe überall erfuhr, wo der Onkel die Hand im Spiele hatte; und zweitens, wenn ich nicht beſtimmt wüßte, daß dieſes Geſchenk, das man von einem Andern anzunehmen erſchrecken müßte, für den reichen Pellander eine wahre Kleinigkeit iſt. Du mußt nämlich wiſſen, meine Geliebte, daß eine ſolche
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