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Die Erkerstübchen : eine Erzählung : vier Theile / von Emilie Flygare-Carlén
Entstehung
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zu lachen, als ſie die Verzweiflung ſah, die ſich in Williams Geberden malte.

Aus Erbarmen mit ihrem kleinen Ingenieur rich⸗ tete es indeſſen die Alte ſo ein, daß die Geſellſchaft früher als gewöhnlich aufbrach. Aber für William war der Tag doch fruchtlos vorübergegangen.

Der Rathsherr, der recht wohl begriff, wie es die Mutter hatte anſtellen wollen, lachte in's Fäuſtchen, und nahm ſich vor, daß William ihm und nicht der Mutter für ein glückliches Ende ſeiner langen Erwar⸗ tung danken ſollte.

Als der Alte am Abend ſich von ſeiner Frau Nachbarin trennte, ſagte er ſo fein, wie wenn es ihm eben erſt eingefallen wäre:Ich möchte meine liebe Frau Nachbarin bitten, morgen Vormittag ein wenig zu uns herein zu ſchauen und die Streifung des Som⸗ merzeuges zu beſehen, den die Mutter für mich in der Arbeit hat ich möchte ihn auf meine Weiſe haben und die Alte auf die ihrige. Wenn die Frau Baſe ihre Meinung dazwiſchen legt, ſo wird ſich die Sache machen.

Frau N. verſprach natürlich zu kommen und den wichtigen Rath zu ertheilen.

Hol' mich die Katze, Vater! Du biſt feiner, als ich Dir zugetraut habe, ſagte die Alte, als ſich die Gäſte entfernt hatten, und Williams Schritte auf der Treppe nach dem obern Stockwerke knarrte.

Der Rathsherr ſchmunzelte gutmüthig. Es war ſein Triumph, daß er die Mutter hatte überliſten kön⸗ nen, und es lag ein Hieb davon in ſeinem Ton, als er antwortete:Ja, ja, jetzt ſiehſt Du zum zweiten Mal, daß es nichts ſchaden würde, mich mit im Ge⸗ heimniß zu haben. Fau Die Alte bot ihm eine Priſe und nickte ihm Bei⸗ all zu.