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Die Erkerstübchen : eine Erzählung : vier Theile / von Emilie Flygare-Carlén
Entstehung
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erröthete, da ſie fühlte, daß ſie erröthete, nes iſt ſehr warm.

Was ums Himmels Willen gibt es da? fragte Tante Grete, als ſie ihren kleinen Ingenieur mit der mißvergnügteſten Miene gegen ſich ankommen ſah und hu dann in's Ohr flüſterte:Geh' Du jetzt Deiner

ege.

Gäſte ſo intereſſant, wie möglich! entgeg⸗ nete William.Die Bürgermeiſterin, die Poſtmeiſte⸗ rin! Dieſe liebenswürdigen Unterröcke bringen Einen um mit ihren dummen Viſiten.

Still! nimm Dich in Acht, daß Du vor den Frauen nicht heraus platzeſt, und gib Dich zufrieden ſie werden bald wieder gehen.

Aber davon war gar nicht die Rede. Man machte im Gegentheil alle möglichen Anſpielungen, um in das Haus ſelbſt hinein zu kommen. In dieſer Hinſicht aber waren ihre ſinnreichſten Bemühungen ohne Erfolg, da William das Geſpräch entweder auf andere Gegen⸗ ſtände lenkte, oder Tauſend Entſchuldigungen vorzu⸗ bringen hatte.

Deſſen ungeachtet blieben die Frauen bei der bril⸗ lanteſten Laune, und gingen ſo weit in der Freund⸗ ſchaft, daß, als die Rathysherrin ſelbſt keinen Wunſch ausſprach, ſie zum Abendeſſen zu behalten, ſie auf die feinſte Weiſe ihrem Gedächtniſſe nachhalfen.

Wir ſollten zwar darauf denken, heimzugehen, Schweſter Ulla, ſagte die Bürgermeiſterin, und hob den Beutel drei Strohhalme hoch vom Tiſch empor, aber ich weiß zum Voraus, daß es ſich gar nicht der Mühe verlohnt, davon anzufangen. Grete iſt eine viel zu gute Wirthin, um ihre Gäſte los zu laſſen! Und dabei ſetzte ſich die Bürgermeiſterin erſt recht in Ordnung.

Tante Grete antwortete natürlicher Weiſe, wie es ſich für ſie ziemte, aber ſie war nahe daran, laut