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Die Erkerstübchen : eine Erzählung : vier Theile / von Emilie Flygare-Carlén
Entstehung
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verdeckte,endlich, meine Marie Luiſe, wird es keine Ausflüchte mehr geben! Hier

Gehorſame Dienerin, gehorſame Dienerin, meine Herrſchaften! Was doch der Herr Ingenieur für einen angenehmen und ſchönen Garten hat! Die Thüre knarrte, und die Bürgermeiſterin und die Poſtmeiſterin, die, wenn es ſich um Kaffeeſchmäuſe handelte, die beſte Witterung in der ganzen Stadt hatten, und eben jetzt im Begriff geweſen waren, der Rathsherrin eine Viſite zu machen, nahmen ſich jetzt, wie ſie ſagten, die Frei⸗ heit, ihre gute Freundin da aufzuſuchen, wo ſie ſich eben befand.

Nun ſo ſoll es doch alle Gehorſamer Diener, gehorſamer Diener, unendlich willkommen, meine Da⸗ men! Wie glücklich iſt mein Garten, daß er ſich dieſer Ehre rühmen kann! Aber da ich höre, daß die Raths⸗ herrin, unſere gute Wirthin, der eigentliche Magnet iſt, ſo erlauben Sie mir William bot beiden Da⸗ men artig den Arm, um ſie nach dem Theil des Gar⸗ tens zu geleiten, wo die Zuckererbſen wuchſen. Aber ſie verſicherten mit einem Munde, ſie befänden ſich ſo unendlich gut an dieſem ſchönen und kühlen Platze, daß ſie ſich zu ihrer kleinen Frau von Wallden ſetzen woll⸗ ten, ſofern ſie nicht beſchwerlich ſielen.

Ich möchte wiſſen, dachte William bei ſich ſelbſt, wann ihr je etwas Anderes gethan hättet! Laut aber ſagte er:Dann iſt es wenigſtens meine Pflicht, die Wirthin aufzuſuchen! Und alsbald eilte er fort, in⸗ dem er that, als höre er die warmen Verſicherungen nicht, daß dies keineswegs nothwendig ſei. Um keinen Preis wollte William allein zwiſchen Marien und die⸗ ſen Damen gausharren.

Man ſieht, ſagte die Poſtmeiſterin,daß Frau von Wallden von der großen Hitze eben ſo ſehr ge⸗ plagt iſt, wie wir! Sie warf einen bedeutungsvollen Blick auf Marie Luiſens Mouſſelinkleid.

Ach ja, antwortete dieſe, indem ſie noch ſtärker