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„Ach, ich bitte Sie, ſprechen Sie etwas weniger ich fremd! Wenn ich ſagen dürfte, was ich möchte, ſo me
würde ich Ihnen zu bedenken geben, wie kalt Worte pr. dieſer Art zwiſchen Perſonen klingen, deren Bekannt: der ſchaft ſo alt iſt, wie die unſrige. Ich möchte nicht ew Frau von Wallden ſagen müſſen, ich möchte nicht Herrn me Ingenieur heißen— dieſe Worte haben eine tödtende G Kälte.“ da
„Aber die Sitte, die Form“— ſtammelte Marie ich Luiſe. He
„Die Sitte und die Form! ach, die ſind hier von Re ſehr geringem Gewicht gegen“— wi
„Nein,“ unterbrach ſie ihn in ſichtlicher Unruhe, eir i find nicht von geringem Gewicht— erinnern Sie ne ſi—, je
„O, ſein Sie verſichert, daß ich mich an Alles rie erinnere! Man iſt nicht im Stande, das zu vergeſſen, was ſich täglich am beſten ſelbſt anmahntz aber man im
kann nicht eine ganze Ewigkeit lang von Sitte und M Formen leben! Ich ſehne mich unausſprechlich nach der einem Augenblick, wo dieſe, wenn man ihrer nicht die bedarf, abfallen dürfen, zum Zeichen, daß das Herz Th größere Rechte hat, als alle Formen der Welt.“ ken
„Um Gottes willen! ſprechen Sie nicht ſo,“ bat tete Marie Luiſe, außer Standes, ſich länger einen Zwang vor aufzuerlegen. Ich bitte Sie inſtändig, ſprechen Sie zu nicht weiter.“ hal
„Ach, Marie Luiſe, muß ich auch jetzt zum Schwei⸗ ber gen ermahnt werden?“ William nahm ihre Hand in mi
die ſeinige, ſein Blick appellirte an ihre Erinnerung. 19 tre
„Es iſt Vieles anders,“ antwortete ſie leiſe. hä
„Ja, Vieles, Vieles iſt anders!“ wiederholte William,„und deßhalb, eben deßhalb meine theure, get meine beſtändig geliebte Marie Luiſe, ſollſt Du nicht rej weniger hart ſein, als mein eigenes Schickſal gegen wi mich war! Ich begehre ja nicht, daß ich heute vor nig
der ganzen Welt ausrufen dürfe; Dieſes Weib, das


