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ander folgen, denn geheime Verlöbniſſe haben mir nie gefallen!“
„Um ſo mehr haben ſie mir gefallen,“ ſagte Wil⸗ liam,„doch Noth kennt kein Gebot: im April reiſe ich aufs Land.“
„Und bleibſt bis zum Spätherbſt!“ fuhr Tante Grete fort.
„Ja, wir wollen ſehen. Bis Pfingſten— das wird ſich ſchon machen laſſen!“
„Biſt Du toll! Pfingſten iſt ja——,
„Einen ganzen Monat nach Oſtern,“ unterbrach ſie William;„kann Tante Grete mit Grund mehr ver⸗ langen?“
„Ja, Dul das kann ich! Strecke mir die Naſe nicht vor Johanni hieher, ſonſt nehme ich Dich nicht gut auf. Schicklichkeit muß ſein, hörſt Du, mein Junge, ſonſt will die Alte nichts damit zu ſchaffen haben.“
„Nun gut, alſo bis Johanni.“
Als William im April Abſchied nahm, mußten ihm die Frauen verſprechen, ſeinen Garten als den ihrigen anzuſehen; aber er nahm zugleich Tante Grete das Verſprechen ab, ſie nicht in das neue Haus zu laſſen. Die Tante errieth wohl warum, und errieth auch, wann die Zimmer gezeigt werden ſollten. Deß⸗ halb b ſie das gewünſchte Verſprechen und hielt es auch.
Hinter der Gardine ſtand Marie Luiſe und ſah, wie William abreiste.
Frau N. war am Fenſter und empfing ſeinen herzlichen Abſchiedsgruß. Wie verſchieden war dieſer nicht von dem, den ſie an derſelben Stelle bei einer andern Gelegenheit empfangen hatte.
„Es wird jetzt lange anſtehen bis wir ihn wieder zu ſehen bekommen, ſagte die Mutter, indem ſie den Blick der Tochter ſuchte, aber dieſe vermied denſelben upen ſah wieder auf die Arbeit nieder. cect
Als der Frühling kam, ging Marie Luiſe


