hat dern Ba⸗ Und ter⸗ llig andt
ann ihr ken? mit oten
lich, An⸗
„ ſo Bür⸗ enig ſehen ams⸗ kkter, ird.“ ieſen inem
ſehr snäs aſſen, d zu⸗ hmen
dem leider wäre
zuerſt
281
kommen wollte,„daß ſie immerhin hieher ziehen kann. Wir können eine Kleinigkeit zuſammenſchießen— ſie machte ja auch Einſammlungen, als ſie im Bade bril⸗ lirte. Jetzt wollen wir für ſie einſammeln, ich werde meinen Mann bitten, eine Armenliſte aufzuſetzen.“
Die Geduld der Rathsherrin war nahe daran aus⸗ zugehen, aber noch einmal bewehrte ſie ſich mit den Waffen der Milde:„Meine lieben guten Freundinnen,“ ſagte die würdige Alte,„wenn wir etwas Gutes thun wollen, ſo wollen wir es ganz und ohne Nebenabſichten thun! Ich nehme es auf mich, der armen Marie Luiſe zu ſchreiben und ihr den Vorſchlag zu thun, daß ſie hieher ziehen ſolle; aber laſſen Sie mich ohne zur Lüg⸗ nerin zu werden hinzuſetzen, daß alle ihre Bekannten in der Stadt ſie mit der tiefen und wahren Theilnahme erwarten, die ihr Schickſal verdient! Ich kann mir recht wohl vorſtellen, wie dankbar, wie gerührt und über⸗ raſcht ſie durch dieſe Nachricht werden wird, die ſie ge⸗ wiß nicht erwartet. Aber“— ſetzte die Alte hinzu, in der ſchnell ein lichter Gedanke aufblitzte—„wenn es geſchehen ſoll, ſo muß es bald geſchehen, ehe der Adel etwas für ſie thut! Ich möchte ſo gerne, daß man ſagen ſollte, unſere Geſellſchaft habe ſich zuerſt gezeigt.“
Das war ein Nagel, der zog!
„Ich habe die Sache überlegt,“ nahm jetzt die Bürgermeiſterin das Wort,„und bin ganz auf daſſelbe Reſultatgekommen, wie Schweſter Grete; und es iſt eigent⸗ lich meine Pflicht als Frau vom Oberhaupte dieſer Stadt, den armen Leuten einen Einladungsbrief zu ſchicken. So viel ich mich erinnere, iſt der Adel ſtets nach uns gekommen, wenn es ſich um eine Wohlthat handelte, die der Geſellſchaft Ehre machte, und ganz gewiß wird es auch jetzt auf dieſelbe Weiſe gehen. Frau v. Wall⸗ den gehört mehr zum Adel als zur Bürgerſchaft, oder vielmehr ſte iſt ein Vögelchen, das zwiſchen beiden hin und her flatterte, aber nachdem ihm jetzt die Flügel im Schooße ſeiner hohen Gönner geſtutzt worden ſind,


