Druckschrift 
Die Erkerstübchen : eine Erzählung : vier Theile / von Emilie Flygare-Carlén
Entstehung
Einzelbild herunterladen

60

„Kann man denn auf eine andere Weiſe dahin kommen?“ fragte die Rathsherrin lachend.„Ach hl bisweilen dazu getrieben, ohne daß Zwang oder Neigung Theil daran hat, wenn ken 1 man z. B. ſich nur dem Bedürfniß hingibt, einige gern Grillen zu verſcheuchen, die ſich nicht entwirren laſſen wollen.“„ſtet „Entſchuldigen Sie, meine Herrſchaften— die habe ürgermeiſterin winkt mir— ⸗ und die Alte ver⸗ gleie

chwand im nächſten Zimmer.

William nahm den freien Platz ein. ihre

Marie Luiſe vermied feinen Blick nicht. Beide errötheten. Sie verſtand, was William ihr hatte ſa⸗ mein gen wollen, und ſchien froh zu ſein, daß er es ſo offen hob geſagt hatte.

men „Haben Sie fich ſchon auf den nächſten Walzer 3

lich verſprochen, Fräulein?⸗ Alle „Ja, auf dieſen und wahrſcheinlich auf mehr, als derſ man hier überhaupt tanzen wird.“

„Alſo haben Sie keinen für mich? nich „Ich kann gegen die Herrn nicht unartig ſein, Zei die dem Herrn Ingenieur zuvor gekommen ſind.“ „Das iſt wahr— und mir bleibt alſo nichts an⸗

eine deres übrig, als aufs Neue mein Glück bei den Kar⸗ eine ten zu verſuchen.“

Her „Ja, ſofern der Herr Ingenieur nicht mit einer

von den andern Damen tanzen will.— 4 Auf Wil⸗ als liams Stirn erhob ſich eine dunkle Röthe—„oder“ ihr ſetzte Maria Luiſe hinzu, nachdem ſie ſich ein Paar er Sekunden lang