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Die Erkerstübchen : eine Erzählung : vier Theile / von Emilie Flygare-Carlén
Entstehung
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fort?“ William zitterte für dieſe Zeit, wo ſeine Ge⸗ ſchäfte wieder beginnen ſollten.

„Nicht ſo lange, glaube ich— es iſt jedoch noch unbeſtimmt.“

Ein Herr kam, um Marie Luiſe zum Tanze aufzu⸗ fordern. Und William, der im Laufe der Unterhaltung vergeſſen hatte, ſich des Verſprechens zu verſichern, das er ſo gerne erhalten hätte, ſah ſie aufſtehen. In die⸗ ſem Augenblick war er auch nicht in der Stimmung, ſie um einen andern Walzer zu bitten. Er ging und ſo geſchah es, daß der artige Ingenieur, auf den alle Mütter für ihre Töchter gerechnet hatten, bei der erſten Tanzunterhaltung, die er nach ſeiner Ankunft in der Stadt beſuchte, ſich mit Rathsherr Utter und ein Paar andern Herrn an den Spieltiſch ſetzte.

„Was um's Himmels willen hat unſer Ingenieur?“ ſagte die Rathsherrin zu Fräulein Marie Luiſe, die eine Weile nachher einen Platz bei ihrer freundlichen Frau Nachbarin ſuchte.

„Hat er etwas?“

„Ja wohl, denn er, der eine ſo große Freude am Tanzen hat, ſetzt ſich heute zum Kartenſpiel nieder. For⸗ derte er denn das Fräulein nicht auf?“

„Nein, wahrhaftig nicht.“

„Hm! nun, ſo ſprachen Sie wohl von etwas An⸗ derum.— Es iſt ein braver und gar ſeltener Mann, mein Ingenieur! Ein Mann, mein kleines Fräulein Marie Luiſe, wie es ſeines Gleichen nicht in der gan⸗ zen Stadt hat— ordentlich im Handel und Wandel, reell und arbeitſam, ein recht eſtimabler junger Mann. — Aber ſehe ich recht? ja wahrhaftig, da kommt er ja!— Herr Ingenieur, Herr Ingenieur! kommen Sie einmal da her!— Da ich ein gewiſſes Recht habe, Sie zu bevormunden, ſo möchte ich wiſſen, warum mein lieber Herr fich mit den Karten abgegeben hat?“

„Deßhalb,“ antwortete William mit einem ſchnel⸗ len Blick auf Marie Luiſe,„weil ich zu ſehr ins Den⸗