ihrer
velche btigen Statt dieſer Nach⸗ form r den einer ſuche jeni⸗
nieur durch N. ürch⸗
llen,
t ſo eih⸗ bei⸗ elbſt tun⸗
ths⸗ ern, nen teur ſen, tale
ber 2ℳ Sie rne
57
junge Leute, und Fräulein Marie Luiſe iſt die ſchönſte Blume im Kranz.“
„Da bin ich Ihrer Meinung!“ Williams Herz ſchlug laut vor Freude. Marie Luiſe ſollte ſein Zim⸗ mer betreten, auf ſeinen Stühlen ſitzend, ſeine Pa⸗ piere, ſeine Bücher, ſeinen Schreibtiſch ſehen— wie theuer würden ihm alle dieſe Dinge von nun an wer⸗ den! Er war närriſch vor Freude.— In einer Geſell⸗ ſchaft, die zwiſchen Weihnachten und Neujahr Statt fand, traf er den Gegenſtand ſeiner Gedanken und er klagte darüber, daß er ſie ſo lange nicht mehr ge⸗ ſehen hatte.
„Wenn der Herr Ingenieur dieſen Wunſch gehabt hätte, ſo wäre ja der Weg kurz geweſen antwortete Marie Luiſe mit dem freundlichſten Blick, den er noch erhalten hatte.
„Aber das Fräulein war mehr als gewöhnlich be⸗ ſchäftigt, und ich glaubte einen kleinen Wink zu ver⸗ fehen der von einer Verweiſung auf unbeſtimmte Zeit
prach. „Nein, ſo war es nicht gemeint,“ verſetzte Marie Luiſe erröthend.
„Das will heißen— 2
„Daß da keine Verweiſungsordre ausgefertigt wurde— ein feines Lächeln vollendete den Satz.
William verbeugte ſich und ſein ſtrahlender Blick erklärte hinreichend, wie weit er dieſe Worte zu deuten gewagt hatte. Marie Luiſe beſaß jedoch ein großes Talent die Gluth der Gefühle abzukühlen, wenn dieſe zu hoch ſtieg.
„Ich reiſe gleich nach dem Dreikönigsfeſte ab,“ fuhr ſie gleichgültig fort.
„Das Fräulein reist ab?“
„Ja, für einige Zeit auf's Land— ich habe es ver⸗ ſprechen müſſen.“
Williams Freude war vernichtet. 1
„Und Sie bleiben vielleicht bis zum Frühjahr


