Göt⸗ we⸗ haar eine heil⸗ erem
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ſeinen Flug hemmte und ihn für ewig betäubt auf Sankt Helena niederwarf. Hier weihte er vielleicht dem Fall des herkuliſchen Gebäudes, das er aufge⸗ führt und ſtürzen geſehen hatte, einige Thränen, wie wir(denn Alles vom Größten bis zum Geringſten er⸗ hält ſeinen Werth erſt durch das Bedürfniß) den Fall unſerer letzten Rhumbouteille beweinten, welche Karl, der Schlingel, auf den Boden fallen ließ.
Vielleicht ſcheint Euch dies eine ſehr einfache und anſpruchloſe Einleitung, um zu einer Sache von ſo großer Bedeutung zu kommen? Aber wenn die Stürme des Leidens vorüber ſind, ſo kann man ruhiger dar⸗ über ſprechen. Ich erinnere mich noch, wie Pellander ſeine eigenen Thränen mit den Bächen vermiſchte, welche über unſern Stubenboden floßen, und er den Duft und vielleicht noch etwas Weiteres aufſaugend ſich alſo beklagte:„Ach, ach, Bruder! wie konnteſt Du es über das Herz bringen, dieſen Schatz vor mir zu verbergen? Sieh jetzt die Folgen Deiner eigennützigen Berechnungen!— hätteſt Du die Bouteille mir zur Verwahrung gegeben, ſo würde ſie wenigſtens ein ihr würdigeres Ende genommen haben. Und, Du Lüm⸗ mel“— dabei erhob Pellander ſeine Stimme und ſeine geballte Fauſt tanzte auf Karls Naſe—„Du Lüm⸗ mel, der da ſteht und mit den Scherben in der Hand mich angafft, ich werde— o wenn ich Dein Herr wäre!“
Nur durch einen raſchen Seitenſprung rettete ſich Karl. Aber unſere Noth und unſer Elend nahm zu, denn eine weitere dreitägige Diät, beſtehend in Hä⸗ ring, Haferbrod und friſchem Waſſer, beraubte uns vollends des kleinen Ueberreſtes von Kraft und Muth, der uns noch geblieben war.
Endlich dämmerte ein Tag, wo die Wuth der Elemente es für gut fand, zur Ruhe zu gehen. Wir mußten Pellander beinahe in das Boot tragen ſo nachtheilig hatte dieſe Woche auf ſeinen phyſiſchen
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