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Die Erkerstübchen : eine Erzählung : vier Theile / von Emilie Flygare-Carlén
Entstehung
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man etwas Unterhaltendes, etwas„Skizzenartiges“ wolle, um mich modern auszudrücken.

Aber die lieben Skizzen hängen nicht an den Zwei⸗ gen, die ich an manchen Wegen mühſam durchbrechen muß, und ich möchte wünſchen, daß ihr einmal in's Klare darüber kämet, wie einförmig und unangenehm, den Geldverdienſt ausgenommen, dieſe Reiſen und Geſchäfte ſind, wie elend man in den Bauernſtuben in den Gebirgen lebt, und wie oft man bis auf die Haut hinein durchnäßt, mit kothigen Stiefeln, die kaum die Fuße nachzuſchleppen erlauben, und zerlumpt wie ein Zigeuner den Hafen, das heißt, eine rauchige Stube mit einer Pfanne gebratenem Speck, zu erreichen ſtrebt, und dort oft nicht einmal einen ordentlichen Schnaps findet, der zu der letzteren Speiſe Appetit machen könnte

Doch gleichviel; ſo lange gute Laune, Geſundheit und Kaſſe vorhanden iſt, kann der Feldmeſſer ſeine Strapatzen ertragen. Etwas muß er ja dech thun, und ein freies Leben im Wald und Flur ſtimmt mehr mit meiner Gemüthslage überein, als wie Du an dem Schreibpult feſtgekettet zu ſitzen, und ſo will ich mich denn an das Skizziren machen, damit ihr daheim nicht mit langen Naſen daſitzen dürft.

Vor Etwas über einen Monat es war mein letztes Geſchäft, ehe ich in die Stadt zog— ſollte ich die Meſſung einer der Inſeln vollenden, die drei Meilen von meiner damaligen Station weg lagen, und an einem nebligten Sonntagmorgen machte ich mich mit einem meiner Gehülfen und Karl nebſt einem Ruder⸗ knechte auf den Weg.

Unter den Grundſätzen, die mir ſtets theuer wa⸗ ren, und von denen ich noch nicht abgegangen bin, rechne ich auch den, daß ich nie eine Seereiſe zur Herbſtzeit unternehme, ohne eine Geſellſchaft von wenigſtens drei verſiegelten Freundinnen mitzunehmen. Dieſe Vorſicht beobachtete ich auch dießmal. Nuhig