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Die Erkerstübchen : eine Erzählung : vier Theile / von Emilie Flygare-Carlén
Entstehung
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O was das betrifft, liebes Kind, ſo weißt Du recht gut Gute geliebte Mama, ſagte Marie Luiſe in bit⸗ tendem Tone,es iſt hart für mich, daß ich daran er⸗ innert werde, in dieſer Sache nicht auf Mama's Wil⸗ len gehört zu haben. Es würde aber auch hart ſein, gegen ſeine Neigung ſich verheirathen zu müſſen, um die gnädige Frau von Malkolmsnäs heißen zu dürfen und dagegen ſich an einem Manne ſe n zu müſſen, der keine zehn zuſammenhängende Sätze in ei nat ſprechen kann. Er ſpricht doch nur geſcheidte Sachen. Ja, von ſeiner ewigen Landwirihſchaft, aber et⸗ was Anderes verſteht er nicht! Und ich, gutes Mama⸗ chen verzeih mir das ein für allemal ich will unter der Bedingung nicht Frau und nicht reich wer⸗ den. Ich bin im Stande, mich ſelbſt zu ernähren. Und Hungers zu ſterben, wenn der Arbeitsver⸗ dienſt nicht mehr hinreicht, und endlich ein betagtes Fräulein zu werden, das mit der Brille auf der Naſe Socken ſtricken und Werggarn ſpinnen darf. Immerhin, Mamachen, antwortete Marie Luiſe mit einem heitern Lächeln auf die halb ſcherzhaften Worte der Mutter,was wir ſelbſt wählen, ſchmeckt immer gut doch das Licht brennt in der Dille hinab wir wollen jetzt ſchlafen und nicht mehr an Mal⸗ kolmsnäs denken.

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Die Vormittagsſonne ſpielte freundlich in den zwei Myrthenbäumchen, welche Marie Luiſe ſo oft zu Brautkränzen für die jungen Mädchen der Stadt ge⸗ plündert hatte. Es war zwei Tage nach dem Abend, den wir zuletzt beſchrieben haben, und das Fräulein, das noch immer mit der verſprochenen Arbeit beſchäf⸗