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als ein Paar einſylbige Worte zwiſchen ihnen gewech⸗ ſelt wurden.
An der Thüre des Fräuleins, wohin ein Theil der Geſellſchaft ſie begleitet hatte, war William der, wel⸗ cher zuletzt Gelegenheit bekam, ſich zu verabſchieden. „Wir ſind Nachbarn,“ ſagte er, da er fürchtete, zu gar keinem Wort mehr zu kommen;„dürfte ich es wohl wagen, mir die Freiheit zu nehmen—“
„Die Kränklichkeit meiner Mutter,“ verſetzte das Fräulein ausweichend,„und ich darf es wohl ſagen, auch ihre ſonſtigen Verhältniſſe machen es uns beinahe zur Pflicht, dem Vergnügen der Gaſtfreundſchaft zu entſagen. Im Fall Sie jedoch ein Geſchäft haben— ihre Wange erröthete und der zur Hälfte empor gerich⸗ tete Blick ſenkte ſich ſchnell—„ſo ſind wir an den Vormitkagen ſtets zu Hauſe zu treffen, wenigſtens Mama.“ Sie verneigte ſich artig und verſchwand.
„So, ſo,“ murmelte William, während er die Treppe zu ſeinen Zimmern hinauftappte,„das heiß ich die Sache ohne Complimente abſchneiden. Ja ſchön iſt ſie, aber, aber“—
Carl war auf einem Stuhl im äußern Zimmer eingeſchlafen. Und obſchon er ſogleich, nur ein wenig ſchlaftrunken erwachte, geſchah doch— was ſeit lange nicht geſchehen war(denn es war ihm noch nie verbo⸗ ten geweſen, ſich auf die beſte Weiſe die Zeit zu ver⸗ treiben, während er ſeinen Herrn erwartete)— Carl fühlte nämlich ganz unvermuthet und zu ſeinem unge⸗ heuren Erſtaunen die kräftige Hand des Hausherrn auf ſeinem Backen brennen.
„Du nachläſſiger Schlingel— ſoll ich eiwa im Finſtern das Genick brechen?“
Carl zündete ein Licht an, ohne ein Wort zu ſa⸗ gen. Er war zu gut dreſſirt, um nicht zu wiſſen, wo er daran war.
Der Ingenieur trat in das Schlafzimmer.


