Druckschrift 
Die Erkerstübchen : eine Erzählung : vier Theile / von Emilie Flygare-Carlén
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Du Gans erwiederte ihre Herrin,meinſt Du, ich werde mein Holz ſo unſinnig verbrennen und das Gaſtzimmer heizen, wenn wir nicht mehr als 2 bis 3 Reiſende im Monat bekommen! Nein, meiner Seel wenn die Leute nicht öfter kommen wollen, als 7 jetzt, ſo müſſen ſie mit der Wärme vorlieb nehmen, die wir zu Stande bringen können, wenn ſie einmal da ſind. Aber geh' jetzt hinaus und leuchte ihm er

kann ſich einſtweilen hier im Saal niederlaſſen. s als unſer

nachdem

er ſich eine Zeitlang mit dem Fremdling unterhalten hatte, und ſich nun dem Saalſtubchen und ſeiner lie⸗ ben Frau Baſe am runden Tiſch näherte,ich höre, daß die Frau Baſe kein geheiztes Zimmer hat. Viel⸗ 5 leicht könnte der junge Herr zu uns ziehen, da zufäl⸗ lig mein Schwager bei uns war und unſere beiden obern Zimmer noch warm ſind.

Nehmen Sie ihn immerhin, Herr Vetter; lä⸗ chelte Frau Elmgren,ich bin nicht ſo, daß ich An⸗ dern nicht auch ein kleines Verdienſt gönnte. Die eigentliche Urſache dieſer Dienſtfertigkeit lag aber in Frau Elmgrens Erfahrung, daß Reiſende, die nur eine ½ Nacht bleiben, mehr Beſchwerden machen, als Profit

geben.

A la bonne heure! ſagte William, als der Rathsherr unter vielen Komplimenten mit ſeinem Vor⸗ ſchlag herausrückte.Und wenn mir die Zimmer ge⸗ fallen, ſo werde ich ſie wohl auf längere Zeit neh⸗

men.