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Ihre noch immer ſchöne, weiße Hand hielt das Miniatur⸗ bild ihres geliebten Magnus, welches ſie mit feuchtem Auge anſchaute.
„Was muß doch die Liebe für eine gewaltige, unwider⸗ ſtehliche Macht auf uns üben!“ ſprach Carolina.„Du wirſt alſo immer gleich ſchmerzlich vermiſſen, Mama?“
„Das nicht, aber ich ſehne mich und warte— doch nicht, bevor Du, meine Caroline, eine würdige Stütze zur Seite haſt.“
„Ach, Mama, ich bin noch viel zu jung, um einer an⸗ deren Stütze zu bedürfen, als der Deinigen.“
„Keineswegs! Wenn es Gottes Wille wäre, ſo glaube ich, daß Du mit Deinen Grundſätzen und mit dem klaren Verſtande und dem gefühlvollen Herzen, welches der liebe Gott Dir geſchenkt hat, gern derartige Verantwortung und Pflichten übernehmen könnteſt.“
„Mama,“ rief Carolina plötzlich,„wer geht da und kommt jetzt gerade auf's Haus zu?— O mein Gott, kann er wirklich zu uns wollen?“
„Das iſt der achtungswerthe, obſchon excentriſche Ritt⸗
metſter Hoving.— Nun, liebe Carolina, ſieh nicht ſo er⸗ ſchrocken aus— das iſt ja ſo einfach.“
„Ja, das iſt es freilich, Mama, aber ich hätte nicht gedacht—“
„Liebe Caroline, ich glaube, Du haſt recht oft an die Möglichkeit gedacht, daß er uns beſuchen könne!“
Und mit einem feinen Lächeln ſtand Frau Lannerstjerna auf, um ihren Beſuch zu empfangen.—————
Die erſte Folge dieſes erſten Beſuches war, daß der Ritt⸗ meiſter es mit dankbarem Herzen anerkannte, einen ſo ange⸗ nehmen Zufluchtsort während dieſer traurigen Zeit gefunden zu haben. Ohne Selbſtmordgedanken, aber voll inniger Theilnahme
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zwar für k äußer Geva als
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