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ganze Stadt, daß ſie eine ebenſo ausgezeichnete Gattin, als Mutter war.“
„Herrlich, herrlich! Außerdem liegt in Fräulein Caro⸗ lina's Weſen gerade die rechte Mittelſtraße. Sie ſchauert nicht zuſammen bei jedem ſcharfen Luftzuge, ſie ſchwitzt nicht wie eine Viehmagd, ſobald es um einige Grad zu warm iſt, und da der Zufall es obendrein ſo glücklich fügt, daß ſie arm iſt— ich würde nie eine Frau nehmen mögen, die ſelbſt einen Schil⸗ ling hat— ſo— Aber für heute wollen wir nicht weiter darüber ſprechen. Wenn ich morgen aus dem Bade und von der Promenade heimkehre, da treffen wir uns wieder.“
Am andern Morgen wollte es ſich aber nicht beſſer, als daß die Frau vom Hauſe keinen Beſuch empfangen konnte und es war ein förmlicher Dolchſtoß für den Rittmeiſter, als er mit neuen, friſchen Plänen beladen in das Wohnzimmer trat und daſelbſt nur die leeren Wände fand, während im Hauſe ein unheimliches, langweiliges Schweigen herrſchte. Er ſtürzte in die Küche und rief der Malmelinin ſchon von weitem ent⸗ gegen:„Was iſt geſchehen? Es iſt ja keine Seele drinnen, mit der man reden könnte! Iſt Madame verreiſt?“
„Gehen Sie gefälligſt hinauf in Ihr Zimmer, Herr Ritt⸗ meiſter! Ich will das Eſſen gleich hinauf beſorgen. Madame iſt umgezogen.“ 44
„Umgezogen! Weib, ſo ſprechen Sie doch kein ſo dummes Zeug!“
„Nun, nun, ſie hat nur ihr eigenes Zimmer im anderen Flügel bezogen und wird wohl ſo bald nicht wieder zu ſpre⸗ chen ſein.“
„Bin ich denn noch immer von den ſchrecklichen Wider⸗ wärtigkeiten, von dem ſchändlichen Unglück verfolgt?— Gerade
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