Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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beſtimmten Abſchlag gegeben haſt, bleibt mir nichts Anderes übrig, als mein Verſprechen zurückzunehmen; obwohl es mir zur Freude gereicht hätte, einen Fremdling bei mir aufzu⸗ nehmen, der wirklich einer Heimath zu bedürfen ſcheint——“

„—— und der Alles bezahlt, was Sie verlangen!“ ergänzte der Rittmeiſter, gleichſam in Parentheſe.

„Hm! Hm! Mein Schatz! Du pflegſt freilich auf Deinem Gebiete zu ſchalten und zu walten, wie Du willſt,— aber ſieh Kind, unſer Haus iſt zu einfach für den Herrn.“

„Irrthum, Herr Smith! Es würde mir hier vortrefflich gefallen, aber es iſt leider in den kleinen Landſtädten anders, wie in der übrigen weiten Welt, wo das Wort der Frau, in den Dingen, die ſie angehen, den Ausſchlag zu geben pflegt.

Ach die Provinz— die Provinz kann doch nie mit dem fort⸗

eilenden Zeitgeiſte Schritt halten.“

„Was das Schritthalten in dieſer Beziehung betrifft, ſo wird das wohl überall gleich ſein, Herr Rittmeiſter. Das hängt von den häuslichen Verhältniſſen ab. Jede vernünftige, ehrbare Frau hat ein Wörtchen mit in die Wagſchale zu legen, ſie mag leben wo ſie will— wenn es nur nicht unter Bären iſt— und wenn Margreta ſich der Mühe unterziehen und der Herr Rittmeiſter etwas manierlicher ſein will, als dort unten an der Brücke—— nun, nun, ich mag auch nicht allzu artig geweſen ſei— ſo machen Sie die Sache mit ihr ab, denn rein heraus geſagt, iſt ſie es doch, welche im Hauſe das Regi⸗ ment hat.“

Hiermit war die Sache abgemacht und nicht nur durch einen kräftigen Handſchlag beſiegelt, ſondern auch in der Ein⸗ ladung an den Rittmeiſter: den Abend in der Geſellſchaft einiger Freunde in der neu gewonnenen Heimath zuzubringen.

Zwiſchen den Gäſten, welche ſich zu der kleinen Abendge⸗

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