Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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IV. Das Feft.

Am Donnerstage kam der Kaufmann von Strömſtad, und am folgenden Sonntag ſollte zum Zeichen ſeiner Zufriedenheit mit den Untergebenen, ein Feſt mit Tanz und Spiel und Erfriſch⸗ ungen veranſtaltet werden.

Einer der großen Schuppen war zu dieſem Zwecke aus⸗ geräumt und mit Laub und Blumen geſchmückt worden. Die rothen Pechnelken gaben den grünen Wänden ein friſches, mun⸗ tres Ausſehen. Die ganze Inſel war mit dieſen Blümchen bedeckt, die einzigen Kinder Flora's, welche die nackten Klip⸗ pen ihres Schmuckes würdigten.

Schon früh am Morgen hatten die Häringsſalzerinnen ſich ihrer widerlichen, unſauberen Kleidung, die ihren Stand bekundete, entäußert; in ihren Sonntagsröcken, mit ſilbernen Schnallen auf den Schuhen, und ſilbernen Schnürnadeln an dem Mieder, bildeten ſie eine bunte Kette jeglichen Alters: von der ſiebzigjährigen nußbraunen Matrone mit der kreiſchen⸗ den Stimme, bis zu dem ſiebenzehnjährigen Kinde, mit hohem zierlichen Fuße und geſtrecktem Halſe, das ſich in Erwartung des Nachmittags ungeduldig nach allen Seiten hin drehte.

Viele von ihnen gingen nach Fiskebäckskil hinüber, unter dem Vorwande, dem Gottesdienſte beizuwohnen, eigentlich aber, um ſo viel früher die Neuigkeit zu verbreiten, daß Jörgen Kon und Guri Anundſſon ein Ehepaar würden.

Die Männer, welche noch mancherlei Vorbereitungen für