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man wollte ſogar behaupten, daß der Ort künftig zum Fang untauglich ſei.
Aber es war nicht allein der Ort zum Fiſchfang, der verdorben wurde, ſondern auch das Gemüth der Machtha⸗ ber, welche bei weit geringerer Urſache in die äußerſte Wuth geriethen. Man hörte faſt täglich von den blutigen Auftritten und Bataillen, welche dieſe Majeſtäten unter ſich geliefert hatten.
Nachdem die Boote gefüllt waren, wurde die meiſtens ſchon von den Kaufleuten erſtandene Waare ſofort in die Salzereien geführt. Bei dieſen Lieferungen, wo Freund und Feind auf einander ſtießen, wurden die gefährlichſten Kämpfe ausgefochten, und zwar unter Verhältniſſen, die keine Feder zu ſchildern vermöchte.
An ſolchen Orten, wo ſich Salzereien und Thrankochereien befanden, waren eine Menge Frauen und Mädchen, jeglichen Alters und von aller Welt Enden, zur Arbeit angeſtellt. Es handelte ſich hier nicht um Heimathſchein und Aufenthaltskarte, ſondern nur um kräftige Arme und arbeitsfähige Hände, und zwar je mehr, deſto beſſer.
Dieſe Damen waren ſehr ungleicher Art. Die jungen und hübſchen, und bisweilen auch ſittſamen, waren natürlich die be⸗ liebteſten. Sie waren die Sonnen, um deretwillen die Neben⸗ buhlerſchaft entſtand; und wenn auch die Duelle nicht mit Degen und Piſtole ausgekämpft wurden, ſo geſchah es doch Bruſt gegen Bruſt und Knie gegen Knie mit der ganzen Wildheit des Na⸗ turmenſchen und in der Ueberzeugung, daß der Lohn des ver⸗ heidigten Gegenſtandes nicht ausbleiben werde.
Wenn nun der Sieger ſeines doppelten Erfolges ſicher war, blieben deshalb die Fehden in Zukunft nicht aus, da die Wathe⸗Theilhaber, immer wilde Geſellen, Communismus in jeder Beziehung, einführen wollten. Die Majeſtäten ſelbſt lieb⸗
ten es, einem reichen Sultane gleich, mit eigenem Serail zu leben.
Auf der kleinen Felſeninſel, wo„Patron Smith“ ſeine Carlen, Cam. obsc. II. 2


