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ſicher am folgenden Morgen verworfen, wenn die Nacht ihm
Krämer oder das holländiſche Glockenſpiel im Traume ge⸗ zeigt hatte.
„Aber in Gottes Namen, Herr Patron,“ polterte dann bisweilen der etwas heftige Diedrichſen heraus,„das führt uns ja direet auf den Blocksberg, wenn wir eine ſchon abgezählte Geldſumme wegwerfen wollen!“
„Dahin können Sie ſelbſt gehen, Herr!“ pflegte mein Vater dann in aufwallendem Aerger zu rufen.
„Ich gehorche keinem andren Willen, als meinem eigenen. — Nun, nun, Herr Diedrichſen, es war nicht ſo ſchlimm ge⸗ meint. Die Rechnung war fehlerhaft— das Geſchäft wäre nicht haltbar geweſen.“
„Aber Herr Patron, wie können Sie das behaupten, wo alles ſo ſonnenklar vor uns liegt?“
„Still, ſtill, Herr— ich weiß, worauf ich baue. Und nun keinen Laut mehr darüber.— Das war das Wort.“
Die Buchhalter fluchten im Stillen und grübelten über alle denkbaren und nicht denkbaren Urſachen zu einem ſo plötz⸗ lich geändertem Beſchluſſe. Da aber nichts den Schein der Wahrſcheinlichkeit für ſich hatte, glaubten ſie endlich, daß ohne ihr Wiſſen noch ein heimlicher Agent mit im Spiele geweſen ſei— ja, fie glaubten alles Mögliche, nur nicht, daß ein Traum die Dinge dahin hatte umgeſtalten können, daß man
eine ſo große, feſt berechnete Geldſumme freiwillig wegwer⸗
fen könnte.
Und nichts deſtoweniger ſtand das Geſchäft im beſten Flor.
Nun iſt es aber Zeit, eine Perſon einzuführen, welche keineswegs das letzte Glied in der Kette zwiſchen Waare und Kaufmann bildete, nämlich den Wathekönig, deſſen Titel folgen⸗ den Urſprung hat:
Da man den Häring in alten Zeiten nur in Netzen zu⸗


