III.
Der Wathekönig.
Mein Vater errichtete ſeine Thrankochereien und Salzereien in der Gegend von Fiskebäckskil. In der Wahl ſeiner Buch⸗ halter— eine wichtige Sache— war ihm das Glück hold. Denn, obwohl dieſe beiden Männer, die Herren Diedrichſen und Dittmer, ſpäterhin beide ein eigenes Handlungshaus grün⸗ deten— der eine am Strande von Fiskebäckskil, der andere
in Strömſtad— ſo geſchah dies doch keineswegs auf Koſten
ihres Principals.
„Leben und leben laſſen!“ Das war ihr Wahlſpruch, dem auch ihr Principal huldigte, und zwar in ſo hohem Grade, daß ſeine Leute die Nachſicht ihres ſonſt ſtrengen Herren förm⸗ lich auszubeuten wußten, und die Herren Buchhalter ihn mehr als einmal darauf aufmerkſam machten, daß er ſeinen Vor⸗ theil nicht zu wahren wiſſe.
Rüttiger Smith duldete aber ebenſo wenig dergleichen Anmerkungen von ſeinen Untergebenen, wie er ſie von ſeinem Vorgeſetzten geduldet haben würde, wenn er ſolche gehabt hätte.
Wir haben ſchon zu Anfang dieſer Außzeichnungen er⸗ wähnt, daß es nur zwei Mächte gab, welche Einfluß auf ihn hatten: Seine Frau und der Aberglaube.
Das verlockendſte Geſchäft, welches am Abend, gleich einem ſicheren Gewinn, berechnet und abgemacht war, wurde ebenſo
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