Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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11 den. Die Herren Buchhalter pflegten einen beſſeren Rock dabei anzuziehen, als der Eigenthümer, welcher für alle Be⸗ triebskoſten ſtehen und allen fremden Arbeitern ihren Lohn auszahlen mußte.

Denjenigen Perſonen, welche auf Anmahnung der Regie⸗ rung und in der Hoffnung auf Prämien, koſtſpielige Gebäude für die Thrankochereien und Salzereien erbaut hatten, wurden von einem noch größeren Unglück betrofſen.

Nach der brillanten Periode von 17541790 hatten die Häringszüge ihren Naturgeſetzen gehorchend, ſich mehr und mehr von der Bohuslänſchen Küſte entfernt, ohne jedoch ganz aufzuhören.

In einer aufgeklärten Zeit von verhexten Pferden, Schwei⸗ nen und Häringen zu ſprechen, war nicht denkbar. Eine annehmbare Urſache für dieſe Naturerſcheinung mußte man jedoch haben und man fand ſie.

Es war eine Nationalfrage von großer Wichtigkeit, welche beinahe eine Revolution veranlaßt hätte.

Einer Lawine gleich wälzte ſich der Alarm durch das Land, daß es derBodenſatz des Thranes ſei,(den man bis jetzt hatte in's Meer laufen laſſen) der den Häring fort⸗ geſcheucht habe. Man traf alle Maßregeln, um die Ge⸗ haltloſigkeit dieſes Gerüchtes zu beweiſen aber umſonſt. Es wurde discurirt und disputirt, das Mögliche und Unmög⸗ liche dafür und dawider behauptet, ohne daß man etwas Eigentliches beweiſen konnte.

Da traf ein königlicher Befehl bei der Landeshaupt⸗ mannſchaft ein, kraft welchem keine Thrankochereien längs der Küſten beſtehen, oder neu angelegt werden durften; und ferner alle Eigenthümer, welche nicht den Bodenſatz des Thra⸗ nes, der nicht ſofort hatte eingegraben werden können, we⸗ nigſtens drei Wochen nach dem Aufhören des Kochens ab⸗ geleitet, oder welche denſelben gar in's Meer geleitet hatten