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Statt zu ſchweigen, vertrieb die Jugend beiderlei Ge⸗ ſchlechtes ſich die Zeit mit einem alten Volksſpiele, welches durch die Grönländiſchen Verhältniſſe eine kleine Variation erlitten hatte. Nachdem man ſich nämlich in einen Kreis geſetzt hatte, flüſterte man ſeinem Nachbar die Namen dreier Perſönlichkeiten in's Ohr; und nachdem alle Mit⸗ ſpielenden mit Namen verſorgt waren, las der Erſte fol⸗ gendes Verschen vor, welches dann von allen Uebrigen wieder⸗ holt wurde:
„Das erſte Mal, als ich nach Grönland fuhr, Da wollte man mich vermählen.
Gegen meinen Willen und gegen mein Wort, Gab man mir den ich nicht liebte, dort
Und das war... N. N.....
Hier wurde einer von den ins Ohr geflüſterten Namen genannt.
Nachdem man das zweite Mal ebenſo unglücklich auf der Reiſe nach Grönland geweſen war und erklärt hatte, daß man auch den zweiten Freier N. N. ausſchlage, ſagte des Mädchen mit einem Seitenblick auf den Auserkorenen:
Das dritte Mal, als ich nach Grönland fuhr, Da wollte man mich vermählen. Mit meinem Willen und mit meinem Wort'
Gab man mich dem, den ich liebte dort Und das war.......
Nun wurde der Name des Auserwählten verſchämt ge⸗ nannt, und zwar mit einem ſo zärtlich bittenden Blick auf den Vater, daß derſelbe ſich bisweilen dadurch erwei⸗ chen ließ.
In den meiſten Fällen half dieſe kleine Liſt jedoch zu nichts, und man kann ſich nicht darüber wundern, da die Väter, welche ihre Töchter mit jenen Glücksrittern von Oſten und Weſten verheiratheten, nicht ſelten dadurch ruinirt wur⸗


