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ſich die Familien in die Wagen, um hinaus nach Blomsholm zu kommen, wohin Alles eilte, was gehen oder fahren konnte, um den Abmarſch mit anzuſehen.
Glücklicherweiſe kam Niemand zu ſpät. Und nun begann, ehe man noch den Wagen verlaſſen hatte, ein Ordnen der Paquete, der Bouteillen, der Lebensmittel und der Kinder, der Hüte, Federn, Locken, Florhauben und Halskrauſen, woran heimlich und offenbar gezogen und gezupft wurde, während die Herren ſich in Gruppen vertheilten und discutirten und das Volk: Männer, Frauen und Kinder beide Seiten des Weges und jede Erhöhung beſetzten, von wo aus ſie ruhig zuzuſehen hoffen konnten.
Aber man hatte vollauf Zeit gehabt, zu ſchwitzen und zu frieren; die Locken der Damen waren ſchlicht geworden, die Sehnſucht der Herren nach dem Appetit⸗Schnäpschen bedeutend geſteigert, als endlich der Trommelwirbel erſcholl, der den Aufbruch des Feindes— nach einem zweimonatlichen Beſuche — anzeigte.
Zuerſt ſah man die Arrieregarde mit ſtolzer, ſicherer Haltung defiliren: jedes Geſicht drückte die unverkennbare Zufriedenheit aus, daß dieſer zweckloſe Feldzug beendet ſei. Darauf kam die Garniſon von Strömſtad: wieder lächelnd und grüßend; darauf der Generalbefehlshaber mit dem Kron⸗ prinzen zur Rechten und von ſeinem Stabe umgeben; ſchließlich ein Detachement Jäger, welche die Poſten beſetzt hielten, bis die letzten Truppen über Svineſund nach Frederickshall ge⸗ kommen waren.
Sowohl zwiſchen den Herren und Damen, als zwiſchen dem Volke beiderlei Geſchlechts herrſchte während des langen Défilé's die lobenswertheſte Stimmung. Kein Ausruf des Mißvergnügens, kein dummer Witz, keine übertriebene oder höhniſche Freude. Als die Prinzen erſchienen, der Kronprinz im vollen Schmucke der Jugend— Prinz Carl von Heſſen im


