Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Herren und in Ihre Läden, falls ſie liquidirt zu werden wünſchen.

Was mich betrifft, ließ ſich ein wohlhabender Kaufmann vernehmen,ſo iſt mir an ſolcher Kleinigkeit nichts gelegen; um ſo mehr aber daran, ob Hafen und Fahrwaſſer frei wer⸗ den, da meine Schiffe nicht eher heimkehren und der Winter vor der Thüre ſteht.

Nun, nun, meinte der Zollinſpector,es ſind noch Mehrere nicht zurück; Rüttiger Smith hat ſo weite Reiſen von Liſſabon aus unternommen, daß er ſchwerlich vor Mitte De⸗ cember nach Hauſe kommen wird, und da iſt der Winter doch noch ſchärfer. 4

Irrthum! entgegnete der Apotheker.Die Schwägerin hatte geſtern erſt Nachricht. Er wird bald zurückkommen. Wir haben nun Waffeenſtillſtand, der wahrſcheinlich bis zu nächſtem Sommer dauern wird, und das will ſo viel ſagen, als daß der Krieg zu Ende iſt

und daß ſtatt deſſen der Reichstag beginnt, wo unſere Motionen wie gewöhnlich abgeſchlagen werden. Nun, das iſt wenigſtens genug, um unſeren Clubb nicht aus Mangel an Nahrung umkommen zu laſſen Sie gehen doch hinaus, um den Abmarſch der Truppen zu ſehen, meine Herren?

Allerdings, lachte der Apotheker,der Krieg darf doch nicht zurück über die Grenze, ohne daß wir ihm das Geleit geben und nach dem ein Gläschen auf die Dauer der wieder⸗ erlangten Ruhe trinken?

Und darauf geben wir unſeren Damen einen Ball, proponirte der Stadtcaſſirer,um ſie für den Verluſt aller der liebenswürdigen Artigkeiten zu tröſten, womit die norwegiſchen Officiere ſie in der langen Zeit verwöhnt haben.

Dieſer Vorſchlag wurde mit allgemeinem Beifall aufge⸗ nommen und die Zeit für den Ball auf den vierten Tag nach dem Abzuge der Truppen feſtgeſetzt.

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