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„— wenn dieſelbe Dir nicht etwa aufgedrungen wird,“ murmelte der Apotheker und fügte darauf mit lauter Stimme hinzu:„Alſo es wird doch wohl ein Kriegsgericht für die Herren von Qviſtrum angeſtellt werden? Oberſt Tranefeldt hätte nicht ſo zärtlich beſorgt für die hübſche Wirthin ſein ſollen!“
„Dummes Geſchwätz!“ fiel ein Andrer ein.„Und wäre ſie auch ſo ſchön geweſen, wie unſere Stammmutter Eva, ſo glaube ich doch nicht, daß ſie Theil an dem Zaudern des Oberſten hat. Das Geheimniß liegt tiefer verborgen, als in den Augen einer ſchönen Frau.“
„Recht ſo, und dann dieſer Funk— dieſer Funk; erſt den norwegiſchen Befehlshaber in aller Gemächlichkeit über die Brücke reiten zu laſſen und dann noch obendrein den liebens⸗ würdigen Wirth zu ſpielen!“
„Stille, ſtille, meine Herren, die norwegiſche Einquar⸗ tierung geht hier draußen— wir ſind etwas laut geworden und ſie verläßt die Stadt erſt in einigen Tagen. Aber, wer alsdann ſeine Meinung offen und ehrlich ausſprechen wird, das bin ich!— Nun, ſie gehen diesmal vorbei— Sie wiſſen alſo, meine Herren, daß ich ein ſo loyaler Unterthan bin, wie Einer, aber es ſcheint mir doch, daß der König zu ſehr Menſch iſt, um wie ein Gott verehrt zu werden. Er hätte gern dem General Hjerta den Daumen ein wenig auf's Auge legen können, denn wer war es anders, als dieſer, der den kleinen Trupp bei Qviſtrum ſich ſelbſt überließ?“
„Ja, Schande über den, welcher ſolchen Krieg und ſolche Politik verſteht. Der Apotheker hat Recht: General Hjerta, der mit achttauſend Mann bei Wenersborg lag———“
„Meine Herren,“ unterbrach ſie der Stadtfiscal, der nun zur Thür hereinſtürzte,„ſo eben iſt die Ordre zum Aufbruch eingetroffen und unſre Gäſte können ſchon heut' Abend ihre Siebenſachen gepackt haben. Eilen Sie alſo nach Hauſe, meine


