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fes ſchützen wollten, ſetzten ſogleich eine Antwort, in Form eines authentiſchen Berichtes auf und ſandten dieſelbe nach Hamburg, um ſie daſelbſt in einer Zeitung erſcheinen zu laſſen. Die Aufnahme wurde, däniſchem Einfluſſe zufolge, verweigert, wor⸗ auf die Berliner Blätter ſich der Sache annahmen und dieſelbe über den ganzen Continent verbreiteten. Die eigentliche Ver⸗ anlaſſung zum Streite war eine Kiſte mit Inſtrumenten, die in einem der däniſchen Boote gefunden wurde, welche nach Ab⸗ ſchluß der Waffenruhe aus Verſehen von den Schweden geka⸗ pert waren und deshalb wieder ausgeliefert werden mußten. Dies geſchah aber erſt, nachdem der Inhalt unterſucht und der Deckel der Kiſte mit der Adreſſe„an den Büttel“ verſehen worden war.
Um die Behauptung der Dänen, daß„die Kiſte nur die Inſtrumente der Feldſcheere enthalte,“ zu widerlegen, wurde in Gothenburg von den Perſonen, welche zu der Unterſuchung und Auslieferung der däniſchen Effecten beſtellt worden, ein Certificat ausgeſtellt und unterſchrieben, in dem ſie deutlich er⸗ klärten, daß die gefundenen Gegenſtände Marterwerkzeuge ſeien, von denen ſie zwei Henkerbeile, eine Kneifzange, die im Feuer geglüht und angewandt wurde, um den Straffälligen zum Be⸗ kenntniß zu zwingen, ferner ein Brandmarkeiſen, verſchiedene Galgenſtricke und Ketten, um die hingerichteten Verbrecher daran aufzuhängen ꝛc., aufgezählt wurden.“
Soweit Granberg; er fügt noch hinzu, daß es ihm, da er ſich auf keine officiellen Acten ſtützen könne, nicht zukomme, ſeine eigene Anſicht über dieſe Angelegenheit zu äußern, und ſie deshalb der Nachwelt zur Beurtheilung überliefere.—
Man kann ſich übrigens vorſtellen, wie ſehr dieſer Scandal in Betreff der ſchwediſchen Angelegenheit, in den ausländiſchen Zeitungen vergrößert worden wäre, wenn man gewußt hätte, daß zur ſelben Zeit, wo man bemüht war, die Dänen und ihre Heerführer ſo anzuſchwärzen, daheim eine Unterſuchung über


