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die Affaire bei Sviſtrum angeſtellt worden und die eigenen Anführer ebenſo ſchonungslos in den Staub gezogen waren.
Oberſt Tranefeldt, Oberſtlieutenant Funk und Oberſtlieu⸗ tenant Frieſendorf wurden verhaftet, vor ein Kriegsgericht ge⸗ ſtellt und von dem Könige, welcher das Urtheil ſchärfte, aus dem Dienſte entlaſſen. Funk wurde wegen„mit dem Feinde gepflogener Gemeinſchaft“ angeklagt; Tranefeldt wegen Ver⸗ letzung der Ordre, und Frieſendorf, weil er die Truppen bei Qviſtrum nach eigenem Gutachten als kriegsgefangen ausgelie⸗ fert hatte. Tranefeldt erklärte in ſeinem Berichte, daß ein fernerer Widerſtand ſowohl unmöglich, als unnütz geweſen ſei.
Man erzählte ſich, der König habe dieſe Opfer den Go⸗ thenburgern zum Dank für alles Gold und allen Weihrauch gebracht, den ſie ihm geſtreut hatten. Dieſe Verſion ſcheint jedoch wenig glaubwürdig; es iſt vielmehr anzunehmen, daß die Anweſenden hier, wie es oft der Fall iſt, für die Hand⸗ lungen der Abweſenden büßen mußten.
Ein gewiſſer Schriftſteller hat über das Urtheil dieſer drei Herren geäußert, daß„das Urtheil des Erſten gerecht, das des Zweiten zu hart und das des Dritten ungerecht“ ge⸗ weſen ſei.
Dem ſei wie ihm wolle— Gothenburg war jedenfalls nicht länger vom Feinde bedroht! Die Einwohner beſchloſſen deshalb, den Wagen des Königs, bei deſſen Rückkehr von ſei⸗ nem Ausfluge nach Uddevalla, ſelbſt in die Stadt zu ziehen — ein Plan, der nicht zur Ausführung kommen konnte, indem der König zu Pferde zurückkehrte. Als derſelbe aber am Abend vom Theater fortfuhr, wurde er von der jubelnden Bürgerſchaft begleitet, und vor ſeinem Wagen ritten drei allegoriſche Figu⸗ ren einher, welche„Gothenburg“, den„Ruf“ und„den Han⸗ del“ darſtellten.
Dieſe kleine ſinnbildliche Huldigung war aber nur als das Vorſpiel einer größeren anzuſehen.
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