210 trifft. Ich vertröſte das Volk, indem ich ihm die Fürſorge zeige, die ich für daſſelbe trage; und ich habe abſichtlich klär den ebenſo liebenswürdigen als tactvollen Baron Wrede zu den meinem Boten gewählt, damit er Sr. Durchlaucht verſtehen fein laſſe, daß die politiſchen Verhältniſſe des Landes mich zu dem von mir gethanen Schritte genöthigt haben. Sie wiſſn ſelbſt, mein Herr, wie viel Wahres hierin liegt. der Ich wünſche, daß die heutige Kälte Ihre Geſundheit Lom nicht zu ſehr angreife, und daß mir bald das Vergnügen von werde, Sie wiederzuſehen. und Gothenburg, den 24. October 1788. Guſtav.“ Maj Nachdem dies Billet an ſeine Adreſſe befördert worden Beri und die nöthige Conferenz mit dem preußiſchen Miniſter ge⸗ welch pflogen war, ſchrieben Sir Elliot und Baron von Borch einen währ neuen, gemeinſchaftlichen Brief an den König. Pror „Sire! ünd Mit ſchmerzlichem Erſtaunen haben wir vernommen, diin welch' wichtigen Schritt Ew. Majeſtät, und zwar ohne unſren ohne Rath zu verlangen, zu thun für nöthig erachtet haben. zu b⸗ Baron Wrede's Miſſion kann möglicherweiſe ſo kritiſche Fol⸗ ſtreng gen nach ſich ziehen, daß wir unſre Bitte vereinen und Ew. oder Majeſtät anflehen, ſie möge unverzüglich einen zweiten Courier Unorn an den Prinzen von Heſſen abſenden, mit der Anzeige, daß ſein. Ew. Majeſtät den gethanen Schritt, ſeitdem der König von verſich Dänemark ſeine endliche Erklärung abgegeben hat, für nicht mögli geſchehen anſehe. Die Declaration des Grafen Bernstorff ſcheint der K. uns ſo befriedigend und ſo übereinſtimmend mit den Anſichten tröſtet unſrer Höfe zu ſein, daß alle ferneren Bemühungen unſrer Ueber⸗ reichli zeugung nach fruchtlos ſein werden, wenn Ew. Majeſtät fort⸗ fährt, der Wiederherſtellung des Friedens zwiſchen beiden Reichen, durch noch weitere Hinderniſſe in den Weg zu legen. gehäntd Mit tiefſter Ehrfurcht ꝛc. ꝛc. neunte Borch. Elliot.“ welche
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