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für Dich“.... hier wurde der Seufzer ſo tief, daß der Kammertuch⸗Strich, deſſen eines Ende über die Schulter ge⸗ worfen war, wie von einer verrätheriſchen Woge emporge⸗ hoben wurde.
„Liebe Majken, mir ſcheint, daß Du mitunter recht dum⸗ mes Zeug ſchwatzeſt. Habe ich jemals irgend Einen er⸗ muntert..... 43
„Nein, Gott bewahre mich.... Aber ſei nicht immer ſo verſchloſſen, Margreta, laß mich hören, ob nicht JFemand— Du weißt, was dies Wort bedeutet— Dich geſtern Abend beſonders auszeichnete!“
„Ich mag dieſe Fragen nicht, Majken. Warum willſt
Du beſtändig nach Dingen forſchen, die ich weder zu ſuchen,
noch zu finden eile, und warum ſollte grade geſtern Jemand...“
„Dieſe Frage ſteht Dir wohl an, Margreta, da ſogar Falk, mein eigner Mann, behauptete, daß Du die Schönſte im gan⸗ zen Kreiſe ſein würdeſt..... Nun, ich habe wohl ausge⸗ tanzt.... krank und niedergeſchlagen, trage ich kein Ver⸗ langen.... Aber genug von mir! Ich habe Dich ſo innig lieb, Margreta, Du könnteſt mir wohl durch einen kleinen Be⸗ weis Deines Vertrauens lohnen.“
„Nun, wenn ich die Wahrheit ſagen ſoll....“
„Ach Gott, wie himmliſch!... Es war alſo doch etwas da... erzähle nun raſch, und laß die verſchämten Unter⸗ brechungen ſein. Du weißt, ich bin ſeit Jahr und Tag ver⸗ heirathet und begreife derartige Dinge.“
„Das magſt Du thun, wenn ich aber nichts begreifen will, ſo iſt das meine Sache. Ich mag es nicht haben, daß man mich wie ein Bild anſtarrt.“
„Wer ſtarrte Dich denn ſo an? Du wirſt nicht ein⸗ mal roth, alſo— iſt es wieder nichts. Wer hatte denn aber die Kühnheit, der ſtolzen Mamſell Margreta Mißfallen zu erregen?“
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