Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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latz Laub frohem ne ſich Stadt⸗ gegeben ich ge⸗ Kreis 8 Echo u Eier⸗ niſtange

unſrer me mit weigen.

deren ls und inwand Flachs⸗ Arme

andren Kränze gröbere hatten,

Inſeln Meeres⸗

ächofl wiederſtrahlte, während die Jugend am Strande umher⸗ ſchwärmte.

Die große Ringpolka und die verſchiedenen Dreitritte in den Winkeln des Marktplatzes waren in vollem Gange, als Capitain Rüttiger erſchien und ſeinen jetzt beſänftigten, glän⸗ zenden Blick über die lebende Blumenkette gleiten ließ, denn, er war keineswegs unempfindlich für das ſchöne Geſchlecht. Kaum hatte dieſe Muſterung begonnen, als er zuſammenzuckte, wie wenn ſein Herz von einem Pfeile durchbohrt wäre.

Er ſuchte die Augen mit der Hand zu ſchützen.

Wer war ſie? Woher kam ſie, dieſe reizende Erſcheinung, dieſe wunderbar ſchöne Maid in dem ſcharlachrothen Rocke, die runde zarte Taille in ein knappes Brocat⸗Mieder geſchnürt? Wer hatte je ein ſo feines, blühendes Antlitz, ſo ſtrahlende dunkle Augenſterne und ſo ſchönes ſchwarzes Haar geſchaut? Und wo fand man ſo zierliche kleine Füße, wie dieſe, welche in ihren durchbrochenen, weißſeidenen Strümpfen und rothen mit Flittern geſtickten Schnabelſchuhen einen tieferen Eindruck in dem Herzen des jungen Seemannes zurückließen, als in den Blumen und dem Laube worüber ſie hintanzten? Kurz: Capitain Rüttiger's Stunde war gekommen ſtark und hef⸗ tig, wie ſeine Natur, brach die Liebe ohne Widerſtand noch Ueberlegung bei ihm ein.

Hat die Sonne Dich geblendet, oder was haſt Du, Bruder Rüttiger? fragte ein Bekannter, der ihn mit einem leichten Schlage auf die Achſeln aus ſeinen Träumereien weckte.

Wer iſt ſie? gab er zur Antwort.

Welche ſie?

Dort, im rothen Kleide. Kommt ſie vom Himmel?

O nein, nur aus der Apotheke es iſt Falk's Schwä⸗ gerin, die hier zum Beſuch iſt.

Ah Frau Majken's Schweſter. Alſo aus Uddevalla?