Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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18 ich, ſoll es vor ſich gehen. Einen feſten Platz werde ich ſchon bekommen ich habe meine Gönner in England. Es flog eine Wolke über Stirn und Augen des Vaters. So herzensgut und bieder der Sohn war, ſo weich und ſanft in den geheimſten Falten ſeines Herzens, ſo empfindlich war er in ſeinem Wollen und ſo ängſtlich, nach den Eingebungen Andrer zu handeln. Der jähe, eigene Sinn warf oft eine Hülle über die beſſern Eigenſchaften, welche, klarem Golde gleich, unter der äußern Schlacke lagen, und die Scheu, dieſe gefürchtete Macht zu reizen und zu wecken, war es, welche jetzt die Lippen des alten Mannes verſiegelte. .Es liegt doch keine Bitterkeit in Deinen Gedanken, Vater? Alles in Freundſchaft... aber ein Jeder für ſich. Laß gut ſein, Sohn! Ich bin nicht bitter und kann gern auf einem Kehrichthaufen ſterben, wenn ich nur meine Connoſſemente für die Reiſe in Ordnung habe.... Jeder für ſich lauter Weiberſchnack, daß das Blut dicker iſt, als das Waſſer. So, ſo, Alter, Du ſollſt als Vater eines Ehrenmannes leben und ſterben! Schande über den, der anders denken und ſeine Pflichten verſäumen kann! Glaube mir, das Blut läuft wie ein geſchäftiger Bote zwiſchen Aeltern und Kindern, wenn die Sachen ſtehen, wie ſie ſollen. Meine Pfeife iſt aus, entgegnete der Alte ausweichend, es wird wohl Zeit, daß ich meinen Sonntagsrock aus dem Schrank hole. Freund Boman's Chaiſe wird bald hier ſein, um mich nach Erlandsröd zu holen; es iſt lange her, daß ich ein Gläschen im Grünen trank. Kommſt Du gleich mit? Nein, Vater, ich gehe wohl erſt einmal über den Markt und ſehe die Jugend von Strömſtad um den Maibaum tanzen. Ich komme aber nach. Hiermit reichte der junge Capitain dem Alten treuherzig die Hand und ging hinaus, ohne zu ahnen, daß er die Thür hinter einem Lebensabſchnitte ſchloß und an der Schwelle eines neuen ſtand.

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