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Lauheit zweier oder dreier andrer Anerbieten ab, welche noch außerdem gemacht wurden.
Der Capitain wußte ſich Gehorſam zu verſchaffen, war aber keineswegs beliebt bei der Mannſchaft, von welcher Nie⸗ mand das Leben, aus reiner Zuneigung zu ſeiner Perſönlichkeit, geopfert haben würde.
Der Sturm wuchs an Heftigkeit, das Schiff ritt vor beiden Ankern ſo, daß das Bugſpriet alle Augenblicke ſeine Spitze in die ſchäumende Fluth tauchte.
Der erſte Steuermann wagte, den Capitain daran zu er⸗ innern, daß es gefährlich ſei, ans Land zu gehen, ehe die Ebbe eintrete; er erhielt aber einen Blick zur Antwort, der kalt und ſcharf genug war, um ihn daran zu erinnern, daß der Capitain ſein Wort nicht zu ändern pflegte, nachdem es einmal über ſeine Lippen gekommen war.
Das Boot erhielt ſeine kleine Beſatzung und der Befehl wurde dem nachmaligen Capitain Rüttiger anvertraut, der kühn und ruhig, mit kräftiger Hand das Ruder faßte.
Die Fahrt ging prächtig: das Boot flog gleich einem jungen Seeadler über die Wogen; unglücklicherweiſe aber trat plötzlich ein dichter Nebel ein, der ſich wie eine Wand zwiſchen das Boot und den Quai lagerte, und gerade, als man die Oeffnung zwiſchen den beiden Brückenköpfen ſuchen wollte, kam eine gewaltige Sturzſee heran, die das Boot ſo heftig gegen den einen Brückenkopf warf, daß es umſchlug.
Krämer und der dritte Gefährte kamen durch eigene An⸗ ſtrengung und mit Hülfe der auf der Brücke ſtehenden See⸗ leute, bald wieder in die Höhe. Der Befehlshaber der Expe⸗ dition aber, welcher im Augenblicke der Gefahr ein Ruder ergriffen hatte, um irgend ein Manoeuvre mit demſelben aus⸗ zuführen, wurde durch eine neue Sturzſee zwiſchen Boot und Brücke eingeklemmt, eine Lage, aus welcher er ohne Krämer'’s Anweſenheit ſchwerlich mit dem Leben herausgebracht worden


