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es jetzt, daß der Traum dieſer Wochen der letzte in
meinem Leben ſein wird, wenn ſie ſich noch mit mir verbinden will— bedenke wohl, ſie weiß nichts An⸗ deres, als daß Du noch gebunden biſt!“
„Ich vergeſſe das nicht... und jetzt fort, fort, o Richard!“
„Noch einige Minuten— ſprich... ſprich wie vorhin.“
„Ich habe keinen Augenblick Ruhe und habe auch ſeit Jahren keine gehabt, mit Ausunahme des erſten Augenblicks, der auf den Empfang Deines Briefes folgte, worin Du mir von dem Tag ſchriebſt, wo Du in die Gegend kommen würdeſt und wir zum erſtenmal auf dieſem theuren, heiligen Platz zuſammenkommen ſollten. Ach dieſen Brief, dieſen ſchönen holden Brief mit Deinen glühenden Bitten,— ihn vergeſſe ich nie! Erinnerſt Du Dich... wie wir, da wir noch zu hoffen wagten... wie wir damals im erſten Rauſch gleich tollen Kindern über den Boten lachten, den Bräutigam... ich wäre doch begierig zu erfahren, ob ſeine Braut Bertha weiß, daß er ihren Ring zwei Jahre lang getragen hat, denn ich kann nicht glauben...“
In dieſem Augenblick ſtürzt Victor vor.
Weder er, noch die beiden, die hier ihren Abſchied feierten, hatten bemerkt, daß ſchon ſeit mehreren Minu⸗ ten ein neuer Zeuge die Scene beobachtet hatte. Dieſer neue Zeuge war Bertha.
Beim Anblick Victors hatte die junge Wittwe und ihr Geliebter ihrerſeits die Angſt der Ueberraſchung empfunden.
Alle drei gedachten zu ſprechen. Aber es gelang Victor zuerſt das Wort zu ergreifen.
„Madame,“ ſagte er mit ſehr würdevollem Ernſt, „ich glaube kein Recht zu haben Ihnen den mindeſten Vorwurf zu machen: wir haben gegenſeitig den In⸗ tereſſen von einander gedient. Ich war eines Tags
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