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Binnen sechs Wochen : Novelle / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwedischen übers. von G. Fink
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Wort zu berühren, ſo weit ſie mich betrifft. Ich bin ſo ärgerlich und unzufrieden mit mir ſelbſt, als ein Menſch nur ſein kann, und ich ſchwöre für immer alle Arten von Leichtſinn ab. Ich will nie mehr ein an⸗ deres Weib ſehen, als das ich zur Frau nehme.

Zum Teufel, was das Billet für einen heilſamen Einfluß gehabt hat,... jetzt leb wohl... ich bin neugierig wie ein Schuljunge...

Aber was Dein Verſprechen betrifft, ſo hoffe ich: ein Mann, ein Wort!

Ah ſo... ich weiß nicht, daß ich irgend eines gegeben habe... aber gleichviel ich dürfte Deiner wieder bedürfen, denn morgen dürfte ich das Ende dieſes Romans da geſehen haben.

Sie ſchieden mit einem Handſchlag.

Es war eine ſehr garſtige Grimaſſe, welche Vic⸗ tor, als er allein war, bei Leſung des Billets machte, wobei er einige Worte murmelte, wie glücklich er ſich ſchätze, nicht an Edwins Stelle zu ſein.

Während des Abends wurde der Verabredung ge⸗ mäß nicht ein Wort von dem unangenehmen Ausgang der Heirathspläne des Rektors geſprochen. Aber Zwang herrſchte unter den Brüdern und Verſtimmung ergriff die ganze Familie.

Dieß war ein höchſt langweiliger Abend, klagte Bertha höchſt ungnädig, als der Bezirksamtmann ihr Gutnacht wünſchte.Kann man wohl erfahren, was Euch beide angekommen iſt?

Und Du ſelbſt, mein Bäschen, biſt Du ſo einneh⸗ mend geweſen wie gewöhnlich?

Einnehmend... ſollte ich etwa meine kleinen Mittel an einen ſo liebenswürdigen Gegenſtand ver⸗ ſchwenden, wie ein übellauniger Cavalier iſt o nein, ich darf nicht ſo verſchwenderiſch ſein: ich muß ſie ſpa⸗ ren für...

Die üble Laune Deines künftigen Gatten?