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Bruder ſtieß, der an demſelben Abend ſeine einſame Promenade machte;...„Du biſt den ganzen Tag nicht ſichtbar geweſen 2“
„Morgen dürfte ich dieſelbe Frage an Dich ſtellen,“ erwiederte der Rektor zornig.
„Ei der Tauſend“... Victor machte eine große Miene...„der Termin unſerer Wette iſt zu Ende, und Du dürfteſt die Bedingung unſerer Uebereinkunft nicht uöthig haben.“
„Was für eine Bedingung?“
„Nun erinnerſt Du Dich nicht... Wenn ich nicht reüſſire... ich muß ja in vier oder fünf Tagen ab⸗ reiſen— ſo werde ich allem weiteren Kampf entſagen und Du erbſt allein das Recht, Deine Talente zu ver⸗ ſuchen.“
„Alles das war ja blos ein einfältiger Scherz.
Zwei vernünftige Menſchen können ſich an eine ſolche
Kinderei nicht halten. Ich für meinen Theil fühle mich nicht im mindeſten angezogen von dieſer Kokette, die mich blos unbedeutend zerſtreute... Hilda da⸗ gegen...“
„Nun, es iſt erfreulich zu ſehen, daß Du bereits Troſtgründe auſſuchſt. Ich für meinen Theil glaube je⸗ doch, daß irgend ein Anſtoß von anderer Seite her dieſe Rückwirkung in Deinen Gedanken hervorgebracht hat.“
„Es iſt Hildas Anmuth, ihr Ernſt und die Redlich⸗ keit ihrer Denk⸗ und Handlungsweiſe.“
„Mag ſein... aber Du kommſt jetzt von Tyſſel⸗ vik, wohin Du natürli los aus Artigkeit und Ge⸗ wohnheit giengſt... s iſt da vorgefallen.... Du erinnerſt Dich an unſere Uebereinenuft: volle Of⸗ fenheit!“
„Da ſieh ber“... Edwin warf das Billet Victor zu, der es im Flug auffing.„Lies es, weun ich gegangen din, und verſprich mir die Sache niemals mit einem
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