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Reue, die zuweilen auf eine unbegreifliche Weiſe ver⸗ ſchwindet, um ſodann mit neuem Leben, mit tauſend Le⸗ ben wieder aufzuleben... und dieſe verächtliche Dop⸗ pelzüngigkeit... Nein, wenn ich meinen Gatten ge⸗ liebt hätte, dann... o niemals hätte ich dann durch mein Stillſchweigen in dieſe Täuſchung gewilligt... ich bin verrückt... wenn ich ihn geliebt hätte, ſo hätte ja meine Seele ihm angehört und dann hätte ich es nicht nöthig gehabt, beim Klang ſeines Namens zu erröthen und dann zu beben... zu beben..
Dennoch: um meiner brennenden Bitten willen verzeiht er mir...“
Sie blätterte weiter.
„Was iſt das hier?... die Vorſicht... die Nothwendigkeit... Unſeliger Zwang...“
Sie las halblaut.
8 meine Schritte vor ſpähenden Blicken zu bewahren, dieſe beiden Männer aufgemuntert habe, ihre unbe⸗ lohnte Huldigung fortzuſetzen. Aber verdienen ſie es beſſer, wenn ſie auf dieſe Art ein armes Weib verfol⸗ gen... muß es ſich nicht vertheidigen... und ich werde ſie niemals betrügen.“
Weiter unten ſtand:
„Ich weine über mich ſelbſt... Warum bin ich nicht muthiger, nicht rechtlicher... es muß ein Ende nehmen... und da ich niemals die juridiſche Frage ausmitteln werde... Aber.. ich will nicht länger feig ſein... es iſt beſchloſſen, feſt und beſtimmt be⸗ ſchloſſen, daß meine Seefahrten aufhören ſollen, dann bin ich unabhängig und dann..
Hier habe ich es endlich—:
Den 10. Auguſt ging der Brief an ſie ab.
Ich habe nichts hinzugefügt... es war auch nicht nöthig; in den Worten liegt Alles... aber hat ſie die⸗ ſen Brief erhalten? Hat ſie geantwortet— und wie..
Ich verachte mich beinahe dafür, daß ich, um
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