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ſo hätte ich mich wahrlich nicht zu ſo einer erbärmli⸗ chen Bekanntſchaft beſchwatzen laſſen... Aber jetzt, da er ſowohl Sie als mich betrogen hat, mag er ſein liebes Fräulein Hilda haben, und das weiß ich Ma⸗ dame, daß Sie...“
Ein Ausruf unbezwinglichen Schmerzes entfuhr Mathildens Lippen, und ehe Sophie den Stuhl ihrer Gebieterin erreichte, hatte dieſe alles Bewußtſein ver⸗ loren.
Eine halbe Stunde war verfloſſen.
Sophie lag weinend im Staube zu den Füßen ihrer Gebieterin.
„Dein Verbrechen... Du magſt Gott um Ver⸗ zeihung dafür bitten... ich... aber Unglückſelige, biſt Du deſſen auch gewiß, was Du geſagt haſt... Nein, Du mußt auf Dich ſelbſt gelogen haben und vor allem auf.. Aber was war das für ein Name, den Du nannteſt?“
„Hilda nannte er ſie, als ſie mit einander fuhren, und ein Fräulein iſt ſie, obſchon ich mich ihres Na⸗ mens nicht erinnere.“
„Mit einander fuhren?... Mädchen, Du treibſt Deinen Spott mit mir, hat Dich Jemand für dieſe Niederträchtigkeit bezahlt?“
„Niemals, gute gnädige liebe Madame... ich ſagte ihm ſogleich: Herr Rektor, bilden Sie ſich ja nicht ein, daß ich für Geld feil ſei...“
„Herr Rektor— Herr Rektor... Mathilde rich⸗ tete ſich mit äußerſter Heftigkeit auf... ſprichſt Du vom Rektor Wallenberg?“
„Nun ja, in Gottes Namen, von wen ſollte ich ſonſt ſprechen?“
„Hat er Dich beredet, mich auszuſpioniren?“


