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niemals rathlos irgend einer Art von Verzweiflung überlaſſen.
Aber Du, Richard, was wird aus Dir werden? Wird Deine Freiheit Dir das Glück wieder ſchenken? Ich kann blos beten für Dich und ſie, bete Du auch für mich.
Hilda.
N. S. Es wird keine Antwort gefordert.“
XVIII.
Ein Vekenntniß. Angſt. Einige Blicke in die geheimen Außeichnungen.
Nach dieſem langen Ausflug zu dem übrigen Per⸗ ſonal unſeres kleinen Drama'’s kehren wir jetzt zur eigentlichen Heldin zurück.
Wir finden ſie in demſelben Zimmer und derſelben
Stellung, wie in dem Augenblick, als wir zum erſten⸗ mal den friedlichen Bezirk betraten, wo ſie die letzten Monate ihres Wittwenjahres vertrauern zu wollen chien. 3 Auch heute ſcheint ſie von Unruhe und Schmerz beherrſcht zu ſein auch heute hält ſie das eiſelirte Goldherz in ihrer Hand, auch heute öffnet ſie es und drückt leidenſchaftlich die helle Haarlocke an ihre Lippen.
Um das Gemälde zu vollenden, erſcheint auch dieß⸗ mal Mamſell Sophie an der Thüre und unterbricht ihre Gebieterin.
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