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jetzt habe ich meine Ehreneroberung— was ſage ich, meine große Paſſion: in acht Tagen muß ſie kapitu⸗ liren, ſonſt... zum Henker, wenn ich ausgelacht würde... und zwar von einem ſolchen Publikum... aber das iſt nicht möglich: ich ſchlage meine Fähig⸗ keiten zu gering an. Morgen avancire ich ganz be⸗ ſtimmt... Der tauſend, daß ſie auch ſo bezaubernd ſein mußte, mein myſtificirtes Bräutchen.“
XVII. Letzte Correſpondenz.
Eine Stunde ſpäter kam Hilda, weiß wie eine Lilie, aber gleichwohl mit aufgerichtetem Haupt, ins Zimmer ihrer Schweſter.
„Da ſieh,“ ſagte ſie,„jetzt iſt es entſchieden. Dieſer Brief iſt von A. retour gekommen, lies!“
Sie gab Bertha einen offenen Brief, und ohne das Zittern ihrer Hände und ihrer Stimme hätte Bertha die Bewegung nicht entdecken können, die Hil⸗ das Seele durchbebte.
„Ich verlaſſe Dich auf eine Weile,“ ſagte ſie,„um mit derſelben Poſt die Antwort zu ſchreiben.“
„Und wo iſt er denn, um Gotteswillen?“
„Das weiß ich nicht und brauche es jetzt auch nicht mehr zu wiſſen. Mein Brief war einem Schrei⸗ ben an ſeine Schweſter beigelegt, und an ſie ſchicke ich die Antwort.“
„Ach, liebſte Hilda!“
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