100 neigt und ihr letztes ſchalkhaftes Lebewohl auf der d Spitze ihrer Finger entſandt hatte, waudte ſie ſich mit ten, da ſpöttiſchem Geſichtchen zurück. teu laſſe Sebt da, meine Herrſchaften, jetzt habt ihr genug, ren glei um ein Paar Wochen davon zu leben. 21 „Soll es auch für mich genug ſein?“ fragte die das* alte Cajſa, die ganz neugierig ihrem jungen Fräulein Ich ha entgegenkam. nicht da „O nein: Du ſollſt die Rolle der Vertrauten ſpie⸗ ,0 len dürfen... Hör einmal, ſind nicht 10000 Reichs⸗ gen müſ thaler ein unermeßlicher Reichthum?“ zeit iſt⸗ „Das iſt wenigſtens eine ſchauerlich große Summe,“„E erwiederte Cajſa mit ſteigender Verwunderung. ohne all „Nun, wenn 10,000 ein großes Vermögen ſind, mir voll was glaubſt Du dann von 20,000 ¾„H 20,000, Gott behüte uns!“ der Lot⸗ „Gleichviel— es könnten auch 30,000 werden.“ N „Ich bin nicht im Stand, ſoweit zu rechnen, nicht Cajſa, einmal in Gedanken.“ habe eir „Betrachte mich genau, Cajſa.“ en 3
„O das iſt nicht nöthig, um zu wiſſen, wie Sie. ausſehen— ſchön wie die Blüthen des Feldes, froh⸗ des jun lich wie der Vogel in der Luft und ſauft und hold, 713 wie das holdeſte weiße Täubchen.“ denfalls
Bertha lachte laut auf. Rer mi
„Denk nur, wenn ein Liebhaber das geſagt hätte.“ hier ba
„Ich glaube wohl, der Pfarrverweſer würde. 2,
„Still doch.“
„Oder der Kammerſchreiber...
„Still, ſage ich, ſind das Liebhaber für mich? Der eine alt und langweilig, der andere naſenweiß und auf⸗ geblaſen. Nein es wird mit Beiden nichts daraus,... aber ich will dir nur ſagen, liebe Cajſa, daß man mit 30000 Reichsthalern einen Freier bekommt, ohne lange
darüber nachzugrübeln.“ 3 „Ja Fräulein, wenn Sie dieſes große Vermögen hät⸗
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