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der Bräutigam ſich im Bad eingefunden und ob man den Hochzeittag feſtgeſetzt habe, überhänft worden. Bertha ſah alſo ihr unvermeidliches Schickſal bei die⸗ ſem Beſuch ein, wo ſie als Wirthin nicht dieſelben Mittel beſaß, wie auf dem Kirchplatz.
Glücklicherweiſe konnte ſie durch eine kleine Schlag⸗ welle von freiwilligen Mittheilungen den Fragen zu⸗ vorkommen.
Papa hatte geſchrieben, welches Aufſehen Hilda erregt; ſie gehörte wirklich zu den Celebritäten im Bad, und Hilda ſelbſt hatte geſchrieben, wie munter ſie ſich amüſire— ſie war eine ganz andere Perſon ge⸗ worden und beide hatten geſchrieben, daß die ganze Familie bei einer Tante in Smaland zuſammen kom⸗ men ſolle, wohin Bertha alſo mit dem nächſten Poſt⸗ wagen abreiſen wollte.
Dieß war das Hauptthema, um welches eine un⸗ endliche Menge Variationen ſpielte, und die jungen Mädchen, die bei dem Beſuche waren, konnten beſon⸗ ders nicht begreifen, wie Bertha auf einmal ein ſo ungeheures Verlangen nach einem Seidehut mit Roſen bekommen habe; ſie, die nie etwas Anderes als da⸗ heim geflochtene Strohhüte, höchſtens einen Faltenhut aus der Stadt trug, konnte ſie wohl ſo närriſch ſein und an einen ſolch ſchauerlichen Uebermuth denken?
Aber Bertha weinte und lachte und umarmte ihre lieben guten Freundinnen und ſagte, ihr Herz und Kopf ſei voll von einem großen Geheimniß, wovon ſie jedoch nicht ſprechen wolle, bevor ſie nach Haus zurückkomme. Inzwiſchen wolle ſie doch, wenn ſie die Sache beſſer überlege, die Geduld ihrer Freundinnen auf keine ſo lange Probe ſtellen, Papa dürfe ihnen die Sache erzählen, wenn er nach Hauſe komme.
Halb verrückt vor Neugierde mußten die Gäſte ab⸗ iehn.
Aber ſobald Bertha ſich an der letzten Thüre ver⸗


