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lein?“
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mehr: ſeine Artigkeiten ſind ebenſo eigennützig, wie die des Pfarrverweſers; und überdieß ſiehſt Du, kann ich jetzt ſo viele Bücher haben, als ich nur will.“
„Ei, ei, Fräulein... dann iſt alſo irgend eine geheime Arbeit aufs Tapet gekommen.“
„Nie mehr, ſage ich Dir.“
Bertha nahm eine ſo wichtige und ſtolze Miene an.
„Wie ſo— niemehr arbeiten.“
„O ja, aber nur zum Vergnügen.“
„Was in Gottes Namen wollen Sie dann thun, Fräulein?“
„Höre, Cajſa.. was ſagſt Du von dem da?“
Das junge Mädchen, das in ſeinem ſelbſtgewobe⸗ nen Baumwollekleid und dem glattgekämmten, kaſta⸗ nienbraunen Haar über der weißen Stirne ſo lieblich und friſch ausſah, ſprang jetzt auf, ſtellte ſich vor die alte Haushälterin, legte ihre unſchuldige, frohe Miene ab, gab ſich ein ganz vornehues Air und be⸗ gaun ſich mit einem alten Florſhawl zu drapiren, den ſie ſo ſtolz trug, als wäre er die koſtbarſte Spitzenmantille.
„Was ſoll ich zu dieſer Narrheit ſagen?“
„Seh ich nicht jetzt elegant und vornehm aus 2 wird man wohl glaubeu, daß ich die kleine Bertha ſei, Bertha, die daheimbleiben, Milch abrahmen und die Webſtube beaufſichtigen muß, während ihre Schwe⸗
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ſter ins Bad reiſt?
„Liebes Herzensfräulein, wenn der Major nicht mehr als eine mitnehmen konnte!“
„Pfui, meinſt Du denn, ich wolle ihn tadeln den beſten der Väter.. Nein, nein.. Aber wenn ich jetzt zehnmal im Sommer ins Bad reiſen könnte
. wenn ich mich in Seide kleiden könnte... laß ſehen.. ein hellbrauner... nein ein violetter Carlén, Binnen ſechs Wochen, 7


