fremd
fragen
Ihnen
ſein,“ leicht
leß ſich habe,
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digſte, Ihnen möchte 3 eine n; er
thilde inern⸗
Vor⸗ mich nnen,
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herabſetzen ſollte, ſo muß ich doch wiederholen, daß mein Bruder ein guter Narr iſt, den ich jedoch zu ſehr liebe, um ihn wegen des Spucks, den er mir geſpielt hat, lange zu haſſen.“
„Ah ſo, er hat Ihnen einen Spuck geſpielt?“
„Das muß er wohl, da er ohne mein Wiſſen die vertrauliche Mittheilung, die ich ihm über mein zu⸗ fälliges Zuſammentreffen mit Ihnen machte, ausge⸗ beutet und ſich daraus eine Brücke gebaut hat, um ſich ſelbſt bei Ihnen vorzuſtellen.“
„Das iſt in Wahrheit unangenehm, und es thut mir aufrichtig leid, der Gegenſtand eines Geſprächs geweſen zu ſein, das...“
„... nicht ein einziges Wort enthielt, was Sie auch nur im Entfernteſten verletzen könnte. Aber, Ma⸗ dame, um von dieſem Gegenſtand abzukommen, wollen Sie mir erlauben, Ihnen den kleinen Katalog meiner Bibliothek zu zeigen?“
„Ich danke Ihnen, ich werde, wie Sie das letzte Mal vorſchlugen, die Namen der Werke aufzeichnen, die ich zu leſen wünſche, und dann zu Ihnen ſchicken...“
„. Was ſo viel heißen will, daß die unvor⸗ ſichtige Handlung meines Bruders auf mich zurückfällt. Sie würdigen mich jetzt nicht einmal der Hoffnung, Ihnen bei der Auswahl helfen oder manchmal zurück⸗ kommen und durch Geſpräche über das, was Sie leſen, Ihre Einſamkeit zerſtreuen zu dürfen.“
„Das Letztere iſt wirklich unmöglich.“
„Unmöglich?“
„Ja, vor allen Dingen darum, weil es, wenn ich die Sache recht bedenke, unpaſſend iſt und zu Klatſche⸗ reien Anlaß geben kann.“
„Hier in dieſer anſpruchsloſen Gegend?“
„Vermuthlich, Herr Rektor, ſehen Sie ein, daß eine ſchutzloſe junge Frau überall, wo ſie ſich befindet, zu derſelben Zurückhaltung verpflichtet ſein muß.“


