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den Zutritt zu der Kranken, weil er fürchtete, daß bei ſeinem
ri⸗ Anblick ihre Krämpfe wiederkehren möchten. Und dieß griff den armen Hilbert unbeſchreiblich an, denn er liebte unge⸗ ſich achtet ſeiner Härte ſeine Tochter über Alles in der Welt. lit⸗ Stumm und blaß ſaß er in ſeinem Lehnſtuhl, und der Arzt, hes der ſein Benehmen gegen Emma erfahren hatte und gleich er⸗ dem größten Theile der Anweſenden höchlichſt mißbilligte, ſche gönnte ihm dieſen Zuſtand der Beſtürzung und Gewiſſens⸗ den biſſe ſehr gern. des Endlich erhielt er die Erlaubniß, das Zimmer ſeines er kranken Kindes zu beſuchen; zum erſten Mal in ſeinem Leben zu fühlte er eine Thräne aus ſeinen Augen rollen, als er an keit Emma's Lager trat. Aus einem despotiſchen Herrſcher war ar⸗ er nun ein aufmerkſamer Diener geworden; er erfüllte alle auf Wünſche ſeiner Tochter und theilte mit ſeiner Gattin alle In⸗ zarten Sorgen für ihre Bequemlichkeit und baldige Wieder⸗ ten. herſtellung. Emma wurde dadurch ungemein gerührt, ſo daß der ſie nun ihrerſeits ſich Vorwürfe machte, gegen ihren Vater,
acht der ſie ſo zärtlich liebte, ſo widerſpenſtig geweſen zu ſein.
Indeſſen beſſerte ſich ihre Geſundheit mit jedem Tage; ſie der geſundete bald völlig und hörte nun kein Wort von der ver⸗ nte haßten Verbindung mit Fridolf wieder reden.


