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mann, wurde herbeigerufen und mit ſeiner Harfe in die Nähe des Baumes poſtirt.
Jetzt wurde das Signal zur Aufrichtung des Baumes durch das Aufſteigen einer Rakete gegeben; mehrere handfeſte * Männer traten darauf hervor und ergriffen den Maibaum vor⸗ r ſichtig, ſo daß die daran hängenden Zierrathen nicht beſchädigt
n„ werden konnten. Niſſe ſpielte nun einen Marſch auf der 4 e, 1 Harfe, und unter dem Donner von zwölf kleinen Kanonen, in welche unweit davon auf einem Hügel, mit der Mündung nach es dem See, aufgeſtellt worden waren, wurde der Maibaum auf⸗ ie gerichtet, feſtgerammelt und ſtand bald in ſeiner ganzen Herr⸗ ſits lichkeit aufrecht da. Von ſeiner Spitze wehten zwei große ſei⸗ en dene Wimpel herab. Einer derſelben war lang und ſchmal uß und blau und gelb geſtreift, der andere war viereckig, dunkel⸗ en roth, mit Goldfranzen beſetzt und enthielt auf einer Seite den in⸗ Namen Adolf, auf der andern Jahreszahl und Datum, von in⸗ der Gräfin mit eigenen Händen in Gold geſtickt. tig. Nach der Aufrichtung des Maibaumes wurde rother Wein rch herumgegeben. Der Graf ſelbſt nahm ein Glas, hob es hoch ſich in die Höhe und trank auf Wohlſein, Gedeihen, Geſundheit hin und Eintracht ſeiner Unterthanen. Dieſer Toaſt wurde mit wi⸗ lautem Hurrahgeſchrei und abermaligem Donner der Kanonen beantwortet. dem„Du biſt ja ein Prachtkerl, Nils Normans“— rief der dort alte Graf dem Buckligen zu, als derſelbe ſeinen Marſch be⸗ mit endigt hatte„Du ſpielſt wie ein ganzer Kerl. Jetzt leere eten Dein Glas, mein Junge, und dann ſpiele uns einen muntern dern Polska auf, damit wir alleſammt um den Maibaum tanzen blick können!“— nter Der Burſche ſtimmte ſeine Harfe und ließ einen tüchtigen aum Bauernpolska aus ihren Saiten hervorrauſchen. ſon⸗ Da rief der Graf wieder, daß alle ohne Ausnahme, Alt Auf⸗ und Jung, tanzen ſollten. Zugleich ergriff er mit der einen
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