pnen. gkeit ihm Ach⸗ erſte
Shau⸗ t ſich ee be⸗ roßen ſt mit te be⸗ ldchen el, ſo „ daß ht be⸗ Fräu⸗ n.
d die loßhof lurrah⸗ ommt;
hatte *) ſein waren nahm
sgebracht itet wird.
19
dem kleinen Pappelwäldchen. Und wie erſtaunte Eduard, als er nun den neuerbauten zierlichen Tempel erblickte. Bevor man aber in denſelben gelangte, vernahm man ein ſchönes Chor von ausgewählten Stimmen unter der Begleitung meh⸗ rerer Inſtrumente. Als der Geſang vorüber war, nahm die Gräfin ihren Sohn bei der Hand und führte ihn die Tem⸗ peltreppe hinauf, an deren Ende ihm des Pfarrers kleinſte Tochter, die von Eduard aus dem See gerettete Alfonſine, entgegentrat, ihm einen auf einem weißſeidenen Kiſſen liegenden Kranz von Vergißmeinnicht überreichte und dazu zwei hübſche Verſe ohne die geringſte Schüchternheit recitirte. Die ſchönen Verſe, das Rührende in dem Ton und des Kindes ſüße me⸗ lodiſche Stimme imponirte den Zuhörern und vorzüglich den Zuhörerinnen ſo, daß viele der Letzteren Thränen vergoſſen. Eduard ſchloß tiefgerührt das Kind in ſeine Arme, das mit ſeinen klaren blauen Augen, ſeinen langen dunkeln Augenwim⸗ pern und ſeinen vollen goldgelben, auf die entblößten milch⸗ weißen Schultern hinabrollenden Locken mehr einem Bewohner des Himmels, als der Erde glich.
Hierauf trat der Baron Ker als Repräſentant des Ge⸗ nie's, ſeine Schweſter als Weisheit und Fräulein Louiſe Re als Tugend hervor. Sie überreichten ihm Kränze von Eichenlaub, Lorbeer und Myrthe, indem ſie ein Trio ſangen. Darauf nahmen ſie ihn und ſeine Eltern bei den Händen, führten ſie zu einem im Hintergrund des Tempels errichteten Thron und wieſen ihnen daſelbſt Plätze an, Eduard in der Mitte ſeiner Eltern. Die übrigen Gäſte ſetzten ſich auf Bänke
zu beiden Seiten des Tempels, die Hammerarbeiter, die Die⸗ . 5 7
nerſchaft und die Landleute blieben vor dem Tempel ſtehen.
Mitten in dem Tempel war ein Altar errichtet, vor welchem die
beiden Fräulein Be⸗ von Lindeſacker ſtanden; die eine zündete
mit einer Fackel eine Flamme auf dem Altar an, die andere
warf aus einer goldnen Opferſchaale eine Menge Räucherwerk 2˙*


